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Kleinstadt ohne Bewohner

Von Jüngst wurde der S-Bahn-Anschluss für Frankfurts neusten Stadtteil Gateway Gardens beschlossen, was vor allem die Vermarkter freut. Die Nachfrage steigt. Doch die Bauarbeiten in dem Quartier sind noch lange nicht abgeschlossen. Erst im Jahr 2021 soll das letzte Grundstück verkauft sein.
Kerstin Hennig, Leiterin für strategische Projekte bei Groß & Partner Bilder > Kerstin Hennig, Leiterin für strategische Projekte bei Groß & Partner
Frankfurt. 

Blauer Himmel, die Sonne scheint. Vögel fliegen in die Luft. Ein Eichhörnchen flitzt von Baum zu Baum. Steht man im Park des neuen Frankfurter Stadtteils Gateway Gardens lassen nur die tief über die Köpfe hinweg fliegenden Flugzeuge daran erinnern, wie nah man dem Airport eigentlich ist. Fußläufig zum Terminal 2, zwischen den Autobahnen 3 und 5 sowie der B 43 gelegen, entsteht auf dem 35 Hektar großen Areal – etwa 50 Fußballfelder –, das seit 2006 bebaut wird, eine ganze Kleinstadt. Nur wohnen darf man dort nicht. Aus Lärmschutzgründen versteht sich.

 

„Das Auge des Hurrikans“

 

„Gateway Gardens ist wie das Auge eines Hurrikans, wie das windstille Zentrum eines Wirbelsturms. Geht man nur einen Schritt hinaus, befindet man sich wieder in der schnell wirbelnden Welt“, sagt Kerstin Hennig, Leiterin der strategischen Projekte von Groß & Partner.

Die Grundstücksentwicklungsgesellschaft hält gemeinsam mit dem Flughafenbetreiber Fraport und der OFB Projektentwicklung 50 Prozent der Anteile an der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens. Die restlichen 50 Prozent hält die Stadt Frankfurt, die das Areal Ende 2005 nach dem Abzug der US-amerikanischen Soldaten zurückbekommen hat.

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