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Regionaltangente West: Kommentar: Ausbau der Verkehrswege geht zu langsam voran

Von Wenn es nicht zum Verkehrskollaps kommen soll, muss der Ausbau der Schiene deutlich beschleunigt werden. Das können die Kommunen nicht alleine leisten. Ein Kommentar von Günter Murr.
Günter Murr Günter Murr

Sollten im Jahr 2023 tatsächlich die ersten Züge auf der „Regionaltangente West“ von Bad Homburg nach Neu-Isenburg fahren, werden rund 30 Jahre von der ersten Idee bis zur Realisierung vergangen sein. Das zeigt, um welche Zeiträume es in der Verkehrsplanung geht. Deshalb ist es richtig, dass sich Verkehrsdezernent Klaus Oesterling nicht nur um die in den kommenden Jahren zu realisierenden Projekte kümmert, sondern den Blick auch in die Zukunft richtet.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Ausbau der Verkehrswege dem Bevölkerungswachstum in der Region hoffnungslos hinterherhinkt. Seit der Eröffnung der Rodgau-S-Bahn nach Dietzenbach und Ober-Roden vor 14 Jahren ist das regionale Schienennetz nicht wesentlich erweitert worden. Im gleichen Zeitraum ist aber die Zahl der Einwohner in Frankfurt und Umgebung um rund 150 000 gestiegen – es ist praktisch eine Großstadt hinzugekommen. Und die Prognosen sagen ein noch kräftigeres Wachstum vorher.

Wenn es nicht zum Verkehrskollaps kommen soll, muss der Ausbau der Schiene deutlich beschleunigt werden. Das können die Kommunen nicht alleine leisten. Oberbürgermeister Peter Feldmann hat kürzlich ein zusätzliches Bundesprogramm zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gefordert. Was er nicht gesagt, aber vermutlich gedacht hat: Das Geld muss vor allem in Wachstumsregionen wie Rhein-Main fließen.

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