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Handwerker-Parkausweise: Kommentar: Die Kritik trifft den Falschen

Von Die eingeschränkte Vergabe des Parkausweises zielt daneben. Und es wird dem heutigen Bild des Handwerkers auch nicht gerecht, wenn Behörden den Wagen auf eine Werkstatt auf Rädern reduzieren. Nur ist die Stadt bedingt die richtige Adresse der Kammer-Kritik.
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Viele Jahre haben beide Seiten profitiert: die Handwerker, indem sie in unmittelbarer Nähe zu ihren Baustellen oder Einsatzorten parken konnten, ohne Sorge zu haben, einen Strafzettel zu erhalten; die Stadt, indem sie die Gebühren für den Handwerker-Parkausweis einstreichen durfte – schließlich wird der Verwaltungsaufwand zur Bearbeitung wohl nicht die kompletten 305 Euro verschlingen. Das ging so lange gut, bis sich jemand im Römer darüber wunderte, dass Handwerker auch Nobelkarossen fahren und nicht nur Luft verpestende alte Diesel-Transporter. Dass der Porsche Cayenne mit Sonderparkgenehmigung auch zum Brötchenholen genutzt wird, ist nicht in Ordnung, dürfte aber doch die Ausnahme sein. Daher zielt die eingeschränkte Vergabe des Parkausweises daneben. Und es wird dem heutigen Bild des Handwerkers auch nicht gerecht, wenn Behörden den Wagen auf eine Werkstatt auf Rädern reduzieren. Nur ist die Stadt bedingt die richtige Adresse der Kammer-Kritik: Sie setzt nur einen Erlass des Landes um, wenngleich äußerst konsequent. Es braucht eine einheitliche Linie aller Gemeinden, in denen die Ausweise gültig sind. Land oder Regierungspräsidium sind gefragt.

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