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Bahnhofsviertel: Kommentar: Die Landespolizei und ihre trägen Partner

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ARCHIV - Nach Drogen suchen Polizisten bei einer Razzia im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main (Hessen) am 23.03.2017.    (zu dpa «Situation im Frankfurter Bahnhofsviertel, mit Hessens Innenminister Peter Beuth und Polizeipräsident Gerhard Bereswill» vom 12.09.2017) Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Boris Roessler (dpa) ARCHIV - Nach Drogen suchen Polizisten bei einer Razzia im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main (Hessen) am 23.03.2017. (zu dpa «Situation im Frankfurter Bahnhofsviertel, mit Hessens Innenminister Peter Beuth und Polizeipräsident Gerhard Bereswill» vom 12.09.2017) Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Als die Drogendealerei am Hauptbahnhof vor einem Jahr ausuferte und den Behörden schwante, dass sie sich mit den üblichen Maßnahmen nicht eindämmen lassen wird, lud Frankfurts Sicherheitsdezernent Markus Frank zu einem Spitzengespräch ein. Er wollte Entscheidungsträger derjenigen Behörden und Institutionen um einen Tisch versammeln, die zur Verbesserung der Situation beitragen könnten. Die Aufbruchsstimmung nach dem Treffen war groß, Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill sprach von einem „Meilenstein“. Die Führung der Landespolizei wusste, dass sie bei der Befriedung des Bahnhofsviertels auf die anderen Sicherheitspartner angewiesen ist und hatte den Eindruck, dass alle bereit seien, dazu einen Beitrag zu leisten.

Christian Scheh Bild-Zoom Foto: Salome Roessler
Christian Scheh

Heute, ein gutes Jahr später, ist die Ernüchterung groß. Die Kritik an den Partnern der Landespolizei, die Hessens Innenminister Beuth gestern äußerte (und die Bereswill zuvor schon milder formuliert hatte), lässt keinen Zweifel daran, dass sich die Landespolizisten im Stich gelassen fühlen.

Mitgeplaudert beim „Masterplan Bahnhofsviertel“ haben zwar viele, bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen kriegen manche Beteiligte aber – Pardon! – den Hintern nicht hoch. Die Hängepartie bei der Erneuerung und Ausweitung der Videoüberwachung im Hauptbahnhof ist nur eines von sehr vielen Beispielen. Es wird Zeit, dass sich alle Akteure ihrer Verantwortung stellen.

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