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Kommentar: Hohe Investition in die Kunden-Emotion

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Mitarbeiter Portraits der Frankfurter Neuen Presse, aufgenommen am Mittwoch in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler Foto: Salome Roessler Mitarbeiter Portraits der Frankfurter Neuen Presse, aufgenommen am Mittwoch in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler

Soziale Medien beginnen zu nerven, echte Menschen im echten Leben zu treffen, ist wieder „in“. Online kann man eben nicht gemeinsam shoppen, trinken, reden. Essen ist Lustgewinn, der gesättigte Konsument tätigt eher Lust- statt Bedarfskäufe. Die Handelsstrategen reagieren. Gerade jüngere Menschen genießen Einkaufszentren auch als klimatisierte Freizeitadressen, etwa wenn tollkühne Downhill-Mountainbiker im MyZeil über Rolltreppen gen Erdgeschoss rasen. „Shoptainment“ und „Omni-Channeling“ nennt sich das im Fachjargon. Alles wird emotional bespielt, die Absichten dahinter bleiben kommerziell. Doch abendliche Freizeitvergnügungen im MyZeil dank Kino, Bars und Restaurants sind allemal besser als eine verödete Zeil mit einem einzigen Musikclub.

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