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Linksextremismus in Frankfurt: Kommentar: Kommunalpolitik darf Freiräume für Gewalttäter nicht dulden

Von Nicht nur Hamburgs Rote Flora bietet extremistischen Gewalttätern und ihren Sympathisanten Rückzugs- und Rekrutierungsräume. Auch in Frankfurt gibt es zwei solche Zentren, die bereits seit Jahren vom Verfassungsschutz kritisch beäugt werden. Ein Kommentar von Daniel Gräber.
Daniel Gräber Daniel Gräber
Frankfurt. 

Die Proteste gegen den G 20-Gipfel in Hamburg wurden von der linksradikalen Szene in Frankfurt als Erfolg gefeiert. Das war womöglich zu früh. Denn unter dem Eindruck der ungehemmten Gewalt haben Journalisten und Politiker damit begonnen, genauer hinzusehen, was sich in linken „Kulturzentren“ abspielt. Nicht nur Hamburgs Rote Flora bietet extremistischen Gewalttätern und ihren Sympathisanten Rückzugs- und Rekrutierungsräume. Auch in Frankfurt gibt es zwei solche Zentren, die bereits seit Jahren vom Verfassungsschutz kritisch beäugt werden. Beide werden von der Stadt zumindest durch günstige Mieten unterstützt.

Gerechtfertigt wird dies in der Regel damit, dass dadurch Freiräume für Künstler (und Lebenskünstler) geschaffen werden, die ansonsten in einer teuren Stadt wie Frankfurt nicht zu finden wären. Ein Beitrag zur kulturellen Bereicherung also. Extremistische Auswüchse wurden dabei bislang entweder als linke „Folklore“ hingenommen oder schlichtweg ignoriert. Doch das muss sich so schnell wie möglich ändern. Die verantwortlichen Kommunalpolitiker dürfen Freiräume für Gewalttäter nicht dulden – und schon gar nicht mitfinanzieren.

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