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Lufthansa zieht fünf A38 ab: Kommentar: Politisches Signal

"Zeitpunkt und Begleittext ihrer Bekanntmachung machen jedoch klar: Der A 380-Abzug ist auch ein politisches Signal", sagt unser Kommentarschreiber Daniel Gräber.
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Die Entscheidung der Lufthansa, einen Teil ihrer modernsten Langstreckenflugzeuge nach München zu verlagern, mag wirtschaftlich begründbar sein. Zeitpunkt und Begleittext ihrer Bekanntmachung machen jedoch klar: Der A 380-Abzug ist auch ein politisches Signal. Die Airline will zeigen, dass sie im Streit über die künftige Entwicklung ihres Stammflughafens mit harten Bandagen kämpfen kann. Sie versucht, die Fraport AG unter Druck zu setzen. Doch was unter Managern als intensive Verhandlungstaktik durchgehen mag, ist gegenüber den Flughafenanwohnern grob unsportlich. Der Machtkampf zwischen der Lufthansa und Fraport wird auf ihrem Rücken ausgetragen, wenn wie angekündigt lautere Maschinen die abgezogenen A 380 ersetzen werden. Wie stark die Lärmbelastung dadurch steigen wird, ist noch nicht klar. Beunruhigend ist aber die grundsätzliche Botschaft der Lufthansa: Statt auf moderne Technik zur Lärmminimierung setzt die Fluggesellschaft auf alte Krachmacher.

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