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Zur OB-Kandidatur: Kommentar: So hat die CDU wieder eine Chance

Von Mit der CDU-Kandidatin Bernadette Weyland ist die Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr wieder spannend. Ein Kommentar von Günter Murr.
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Frankfurt. 

Aus seinen Plänen hat Uwe Becker in den vergangenen Jahren nie einen Hehl gemacht. Früh hat er sich aus dem Fenster gelehnt und deutlich gemacht, dass er Oberbürgermeister werden möchte. Die Kandidatur wäre ihm nicht zu nehmen gewesen, der Parteivorsitzende hat in der CDU traditionell das erste Zugriffsrecht.

Günter Murr Bild-Zoom
Günter Murr

Aber es mehrten sich die Stimmen, die es Becker nicht zutrauten, den SPD-Politiker Peter Feldmann aus dem Amt zu drängen. Zwar hat er als solider, kenntnisreicher Kämmerer Frankfurt auch durch finanziell schwierige Zeiten geführt. Doch es fehlt ihm die Fähigkeit, die Menschen zu begeistern. Und darauf kommt es bei einer Direktwahl auch an. Becker hat es eingesehen – und diese Selbsterkenntnis ist ihm hoch anzurechnen.

Mit der CDU-Kandidatin Bernadette Weyland ist die Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr wieder spannend. Auch die SPD weiß, dass Feldmann wohl nur von einer Frau zu schlagen ist. Weyland darf sich allerdings nicht dazu verleiten lassen, nur auf ihre Persönlichkeit zu setzen und wie 2012 Boris Rhein einen inhaltlosen Wahlkampf zu führen. Mit einem überzeugenden Programm, das nicht identisch sein muss mit dem der CDU, hat sie gegen Feldmann eine Chance.

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