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Kommentar

Nicht nur Ärzte fehlen und Pflegekräfte, nicht nur Lehrer und Bauarbeiter – auch im öffentlichen Nahverkehr fehlen die Fahrer. Und manchmal, wenn man an der Haltestelle steht und der Bus kommt nicht, kann jeder selbst spüren, was der „Fachkräftemangel“ bedeuten kann. Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt ist leergefegt, und händeringend wird gesucht, wer einen Bus oder Lastwagen steuern darf. Der städtische Liniendienst steht nicht an erster Stelle – mit einer Busfahrer-Lizenz kann man auch einen der vielen Fernbusse steuern, da kommt man rum und sieht etwas vom Land. Der Verdienst ist auch nicht so wahnsinnig hoch, die nervliche Belastung hingegen ist groß im Linienverkehr. Wenn aber Fachkräfte fehlen, dann muss die Frage erlaubt sein, warum die Busunternehmen nicht schon längst ihren Nachwuchs selbst ausbilden? Die Zahl dieser Ausbildungsplätze bei den vier großen Frankfurter Anbietern ist gering. Da darf man schon sagen: Selbst schuld, wenn sie keine Fahrer finden. Nur leider: Ausbaden müssen es die Fahrgäste.

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