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Kosten bremsen die Umgestaltung des Kreisels aus

Eine grüne Wiese – mehr gibt es auf dem Praunheimer Kreisel nicht zu sehen. Nun wird die geplante Gestaltung teurer als erwartet.	Foto: Rüffer Eine grüne Wiese – mehr gibt es auf dem Praunheimer Kreisel nicht zu sehen. Nun wird die geplante Gestaltung teurer als erwartet. Foto: Rüffer
Praunheim. 

Die Gestaltung des Praunheimer Kreisels ist – mal wieder – ins Stocken geraten, der für November angekündigte Baubeginn ohne neuen Termin verschoben worden. „Das aus der Ausschreibung günstigste hervorgegangene Angebot lag bei 86 000 Euro und damit 26 000 Euro über den vorgesehenen 60 000 Euro, die vom Bau des Kreisel übrig geblieben sind“, erklärte Heike Appel. Die stellvertretende Leiterin des Grünflächenamtes weiß, dass es deswegen knapp werden könnte mit einer Umgestaltung in diesem Jahr. „Ich muss zugeben, dass ich mir schon etwas Sorgen mache, ob der Weihnachtsbaum in diesem Jahr tatsächlich den Kreisel schmücken wird“, hofft sie, dass wenigstens die Hülse rechtzeitig installiert werden kann. „Ich weiß, wie wichtig den Praunheimern dieser Baum ist.“

Auch Ortsvorsteher Veljko Vuksanovic (CDU) sieht „die Zeit davonrennen“. Er kritisiert, dass der Ortsbeirat 7 erst vor einer Woche über die Schwierigkeiten informiert wurde. „Man hätte uns früher ins Boot holen müssen, um so zumindest die weihnachtliche Gestaltung garantieren zu können. Jetzt muss aber zunächst geklärt werden, warum die Kosten deutlich höher liegen als angedacht.“

In einem Treffen Anfang nächster Woche wird das Grünflächenamt dem Ortsvorsteher die für die Ausschreibung eingereichten Angebote präsentieren, um im Anschluss zu diskutieren, wie es nun weitergeht. „Denkbar ist, auf verschiedene Elemente zu verzichten. Oder, dass der Ortsbeirat sein Budget aufstockt“, erklärt Appel.

Beide Möglichkeiten seien für den Ortsbeirat 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) denkbar, sagt Vuksanovic. Wobei er dafür ist, die Gestaltungsmaßnahmen „abzuspecken“. Welche, das müsse im Stadtteilparlament diskutiert werden. „Weil wir wissen, welche Bedeutung die Gestaltung des Kreisels für den Stadtteil hat und wir lange dafür gekämpft haben, werden wir dann das noch fehlende Geld aus dem Etat des Ortsbeirates nehmen.“

Ein gepflasterter Weg – als Erinnerung an die römische Heerstra-
ße – soll den Kreisel nach der Umgestaltung künftig dominieren. Gesäumt wird er von Ziegelsteinen, die an die Ziegelei-Geschichte des Stadtteils erinnern. Dekoriert wird das historische Bild mit Pflanzen, vor allem Rosen, Lavendel, Palmlilie und Schafgarbe.

(jdi)
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