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Kräuter aus dem Bärengarten

Die Bioland-Gärtnerei Bärengarten nahm dieses Jahr erstmals am Grüne-Soße-Festival teil. Unter der Leitung von Heike Fischer werden die sieben Kräuter in Oberrad angebaut. In Kooperation mit dem Restaurant Wiesenlust wurden sie zu Grie Soß’ verarbeitet.
Fototermin im Glashaus: Die Schüler lichten die einzelnen Kräuter ab, die später ihren Weg in die Grie Soß’ finden. Fototermin im Glashaus: Die Schüler lichten die einzelnen Kräuter ab, die später ihren Weg in die Grie Soß’ finden.
Frankfurt. 

Der Duft von Kräutern liegt in der Luft. Hummeln summen im Gewächshaus. Heike Fischer, die Leiterin der Gärtnerei, steht im sogenannten Kräuterweg und bewässert die Pflanzen. Die gelernte Floristin hat Gartenbau studiert und ist seit zwölf Jahren in der Gärtnerei beschäftigt. In den Beeten vor ihr befinden sich Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kerbel und Kresse. Zusammen mit Pimpinelle sind dies die sieben Kräuter für die Grüne Soße.

 

Kräuter aus Frankfurt

 

Heike Fischer erklärt, dass 60 Prozent der Kräuter aus Frankfurt kommen müssen, damit es die Original Grie Soß’ ist. Die restlichen Kräuter dürfen dazu gekauft werden. Besonders stolz ist sie auf den biologischen Anbau. Zur Schädlingsbekämpfung werden hauptsächlich Nützlinge eingesetzt. Seit über zwanzig Jahren ist die Gärtnerei Mitglied bei Bioland. Gegründet wurde sie vom Frankfurter Beschäftigungsbetrieb FBB. Schon zwei Jahre lang wird sie von Karl H. Wieß geleitet.

Den Namen Bärengarten trägt sie seit über vier Jahren. Insgesamt kümmern sich zehn Mitarbeiter um das 4000 Quadratmeter große Gelände sowie um die Verwaltung und den Hofladen. 13 000 Quadratmeter Land wurden zusätzlich gepachtet.

Die Gärtnerei ist auch ein Ausbildungsbetrieb. Heike Fischer erklärt, dass neben dem Kräuterweg Gewächshäuser stehen, in denen Tomaten, Paprika, Radieschen, Gurken, Bohnen und Feldsalat angepflanzt werden. Im Sommer ist es in diesen allerdings zu warm, so dass dort in dieser Zeit Ingwer angebaut wird. Eine Düsenrohrbewässerung sowie ein Traktor mit Anbaugeräten erleichtern die Arbeit.

Hinter den Gewächshäusern befindet sich die Beerenallee, in der schwarze Johannisbeeren, Himbeeren und Feigen wachsen. Im Gegensatz zu Blumen sind Kräuter, Früchte und Gemüse sowohl schön als auch essbar, findet Heike Fischer. Dies mache den Reiz und die Liebe zu ihrer Arbeit aus.

 

Kleiner Top-Tipp

 

Wer die Original Grie’ Soß einmal selbst zubereiten möchte, findet ein Rezept auf der Homepage: www.baerengarten-frankfurt.de. Einen Tipp hat Karl Wieß noch: Etwas Zitronensaft macht die Soße länger haltbar. Und die schöne Grüne Farbe behält sie dadurch auch etwas länger. . .

 

Klasse 4a der Fried-Lübbecke-Schule,Eschersheim

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