E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

70 Veranstaltungen im neuen Jahr: Künstlerclub geht in die Offensive

Von Rund 70 Veranstaltungen mit namhaften Autoren, Schauspielern, Bildenden Künstlern und Musikern umfasst das Jahresprogramm 2016 des Frankfurter Künstlerclubs.
Betty Nieswandt, Guenther Uttecht und Andrea Wolf (v. li.) freuen sich schon sehr auf die anstehenden Veranstaltungen. Das Trio präsentierte gestern im Nebbienschen Gartenhaus das Jahresprogramm des Frankfurter Künstlerclubs. Foto: Holger Menzel Betty Nieswandt, Guenther Uttecht und Andrea Wolf (v. li.) freuen sich schon sehr auf die anstehenden Veranstaltungen. Das Trio präsentierte gestern im Nebbienschen Gartenhaus das Jahresprogramm des Frankfurter Künstlerclubs.
Innenstadt. 

Mit dem Vorsatz, den Frankfurter Künstlerclub wieder stärker in der Kulturlandschaft der Stadt zu positionieren und stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen, trat der Anfang 2015 neu gewählte Vorstand des 1955 gegründeten Vereins seine Arbeit an. Vor allem die Entwicklung eines anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programms, das Bildende Kunst, Musik und Literatur abdeckt, stand oben auf der Agenda.

Unterhaltung für Kinder

Mehrere Monate haben die Verantwortlichen, allesamt Experten auf ihrem Gebiet, geplant. Nun steht das Jahresprogramm für 2016 und es verspricht viele kulturelle Schmankerl. Rund 70 Veranstaltungen sind geplant, außerdem soll es zudem noch ein spezielles Kinderprogramm geben. Künstler Guenther Uttecht und Musikerin Betty Nieswandt vom Vorstand des Frankfurter Künstlerclubs sowie Schauspielerin Andrea Wolf vom Beirat stellten gestern die Höhepunkte des Programms im Nebbienschen Gartenhaus in der Bockenheimer Anlage vor.

„Was aber ist Liebe?“ – dieser so bedeutenden Frage nimmt sich der Frankfurter Schriftsteller und Krimi-Autor Matthias Altenburg alias Jan Seghers bereits am Valentinstag, 14. Februar, um 11 Uhr in einer Lesung an. Anhand von Texten aus verschiedenen Jahrhunderten – vom Mittelalter bis in die Gegenwart – zeichnet er das Thema nach. Er liest unter anderem aus Werken von Heinrich Heine, François Villon und Gustave Flaubert. Musikalisch begleitet wird er dabei von Attila Korap und Adrian Wille.

Überhaupt hat das Programm-Team des Frankfurter Künstlerclubs viele namhafte Größen für seine Veranstaltungen im Nebbienschen Gartenhaus gewinnen können. Bereits am Freitag, 26. Februar, um 20 Uhr ist die Schauspielerin Sabine Wackernagel zu Gast, präsentiert eine Kombination aus Lesung und Gesang zum Thema „Raben und andere Mütter“. In der Reihe „Väter und Söhne“ liest etwa am 20. Mai der Schriftsteller Peter Härtling aus seinem autobiografischen Roman „Nachgetragene Liebe“.

„Die Programmtage sind immer am Freitag und am Sonntag“, erklärt Guenther Uttecht. Die Organisation und Betreuung der Veranstaltungen werden von den Verantwortlichen ehrenamtlich ausgeführt. „Aus Zeitgründen konzentrieren wir uns daher auf diese beiden Tage.“ Die Kunstausstellungen werden künftig Freitagabend um 20 Uhr eröffnet. Die Dauer der Ausstellungen wird von je dreieinhalb auf zweieinhalb Wochen verkürzt. „Dies ermöglicht uns, mehr Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten hier zu zeigen. Für dieses Jahr sind insgesamt 14 Ausstellungen geplant. Das sind zwei mehr als im vergangenen Jahr“, schildert Uttecht.

Den Anfang macht am Freitag, 12. Februar, um 20 Uhr die Ausstellung „Niemandsland“ mit Werken von Franz von Saalfeld. Er ist Künstler im Atelier Goldstein, die Werkschau ein Kooperationsprojekt zwischen den beiden Einrichtungen. Der Frankfurter Künstlerclub beteiligt sich dieses Jahr auch an der Luminale und hat zu diesem Anlass den Lichtkünstler Franz Betz eingeladen. Eröffnung ist am Sonntag, 13. März, um 20 Uhr.

Hörgenuss

Das musikalische Programm bietet Liebhabern von Klassik und Jazz in diesem Jahr zahlreiche Hörgenüsse. Zum ersten Jazz-Konzert lädt der Frankfurter Künstlerclub am 19. Februar, um 20.30 Uhr ein. Unter dem Titel „Piano versus Bass“ spielen die Musiker Christof Sänger (Piano) und Wesley G. (Bass) Jazz-Standards und Eigenkompositionen. Am Sonntag, 21. Februar, um 11 Uhr spielt das „ARIS-Quartett“. Das ist ein sehr gefragtes junges Streichquartett. Die jungen Musiker haben an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt studiert. Sie treten sowohl national als auch international auf, spielten unter anderem auf dem Rheingau-Musikfestival. Mit ihnen startet die Reihe der Klassik-Matinées.

So viel Engagement kommt gut an. „Im vergangenen Jahr konnten wir einen großen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen“, freut sich Uttecht. Derzeit zähle der Verein rund 400 Mitglieder. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, am Ende der Lesungen und Konzerte wird um Spenden gebeten.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen