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Fragen und Antworten zur 18. Auflage am 6. Mai: Kunst und Kultur bei der Nacht der Museen

Fans von Kunst, Kultur und Nachtleben scharren bereits mit den Hufen: Am Samstag, 6. Mai, wird die Nacht der Museen volljährig. Zum 18. Mal laden Frankfurter und Offenbacher Museen in Werkstätten und Ausstellungen, zu Partys und Konzerten ein. Wir beantworten alle wichtigen Fragen vorab.
Nacht der Museen 2016. Archivfoto: Faust Foto: Michael Faust Nacht der Museen 2016. Archivfoto: Faust

Was ist die Nacht der Museen?

Frankfurter und Offenbacher Museen öffnen für eine Nacht ihre Türen und stellen ihr Kunst- und Kulturangebot vor. Das Besondere: Einmal Eintritt zahlen genügt – dafür stehen in dieser Nacht die Türen aller teilnehmenden Museen offen. Etwa 35 000 Besucher nehmen das Ereignis jedes Jahr allein in Frankfurt wahr.

Was ist das Besondere diesmal?

Der Schwerpunkt liegt auf dem Frankfurter Gallus. In seiner multikulturellen Vielfalt bietet es inzwischen einer aufstrebenden Künstlerszene eine Heimat. Im Industriedenkmal Adlerwerke, Kleyerstraße 11-23, locken „Beats, Burger & Balloomination“ und im Günes-Theater, Rebstöcker Straße 49d, „Jazz im Boxring“. Kunst und Emotion zu verbinden und so die Nacht zu einem besonderen Ereignis machen, ist das Ziel der Organisatoren. Dazu trägt René Magrittes Sonderschau in der Schirn Kunsthalle auf dem Römerberg sicherlich bei. Hier gilt das Motto „Sein und Schein“.

Welche Museen nehmen teil und wo sind sie zu finden?

Insgesamt nehmen über 40 Frankfurter und Offenbacher Museen und Kulturinstitutionen teil. Das „Gesamtkunstwerk“ erstreckt sich also vom Frankfurter Gallus über das Museumsufer bis zum neuen Offenbacher Hafenplatz. Ausgangspunkt der Museumsnacht ist das Frankfurter Museumsufer.

Gibt es Höhepunkte?

Viele. Etwa das Picknick-Zelt im Park des Museums Angewandte Kunst am Schaumainkai 17. Unter freiem Himmel und bei Jazz-Musik können Besucher Führungen, Workshops oder Ausstellungen erleben. Das Theater Antagon verspricht mit Feuerakrobatik eine spannende Veranstaltung am Mainufer.

Können nur Museen besucht werden?

Nein. Wer sich von einem Museumsbesuch nicht angesprochen fühlt oder zwischendurch bei etwas Musik entspannen möchte, für den lohnt ein Blick in das Programmheft. Neben den vielfältigen Museumsveranstaltungen bietet diese Nacht auch zahlreiche Konzerte und Partys, wie etwa im Architekturmuseum, Schaumainkai 43, wenn „The OhOhOhs“ und die DJs des Offenbacher Clubs „Robert Johnson“ spielen. Wer eine Führung der besonderen Art unternehmen möchte, der kann sich die Katakomben des Frankfurter Hauptbahnhofs zeigen lassen.

Was kostet der Eintritt?

Das Ticket für die Nacht der Museen kostet 14 Euro. Die Museumsufercard ist in dieser Nacht ebenfalls gültig. Neu ist die Familienkarte und der ermäßigte Eintritt: Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und eigene Kinder oder Enkel unter 18 Jahren und kostet 29 Euro. Eine ermäßigte Eintrittskarte kostet 9 Euro. Tickets können in allen teilnehmenden Museen und an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

Wie komme ich hin?

In Frankfurt und Offenbach fahren von 19 bis 2 Uhr Shuttlebusse; Mitfahren ist kostenlos. Ausgehend vom Frankfurter Paulsplatz, fahren sie alle Veranstaltungsorte im Fünf- bis Zehn-Minuten-Takt an. Eine Besonderheit bietet die Stadt Offenbach: Hier werden historische Omnibusse eingesetzt, die nur in dieser Nacht fahren werden. Zusätzlich fährt ein Shuttle-Schiff auf dem Main und verbindet das Städel mit dem Eisernen Steg. Busse und Bahnen fahren von 19 Uhr bis etwa 1 Uhr regelmäßig, danach verkehren die Nachtbusse. Zudem werden zusätzliche S-Bahnen eingesetzt. Einige U-Bahn- und Straßenbahnlinien fahren sogar bis 2.30 Uhr.

Und wer mit dem Auto kommt?

Wer trotzdem mit dem Auto kommt, kann die Parkhäuser in der Innenstadt nutzen. Hier sind Nachtpauschalen von 3, 4 oder 6 Euro zu zahlen.

Was sollten Besucher besonders beachten?

Allgemein gelten die Hausregeln der einzelnen Museen. Drängen sich sehr viele Besucher vor einem Museum, kann es zu Wartezeiten beim Einlass kommen. Die Veranstalter empfehlen, in diesem Fall auf andere Museen auszuweichen und später wiederzukommen. Aus Sicherheitsgründen werden Taschen kontrolliert oder müssen abgegeben werden.

Wo gibt es weitere Informationen?

Das Programmheft gibt es im Internet unter www.nacht-der-museen.de oder als Ausdruck in den Museen. Auf dem Römerberg ist der zentrale Informations-Punkt. Hier beantworten Mitarbeiter Fragen zu Veranstaltungen, Verkehrsangeboten oder Tickets. Die aktuellsten Informationen gibt es in der Museumsnacht selbst im Internet unter facebook.com/nachtdermuseen.frankfurt/ oder auf Twitter unter dem Hashtag #ndmffm. Die Informations-Hotline ist (069) 97 46 05 55.

(fnh)
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