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Ortsbeirat 8: Lauter Dauerbrenner – auch von der Freiwilligen Feuerwehr

Wie geht man mit dem Stau-Problem an der Sandelmühle um? Und wann bekommt die freiwillige Feuerwehr in Heddernheim endlich ihr Gerätehaus? Solche Fragen werden den Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) auch im nächsten Jahr beschäftigen – und hoffentlich beantwortet.
Seit 20 Jahren wartet die Freiwillige Feuerwehr in Heddernheim auf ein neues Gerätehaus. Hier steht Ortsvorsteher Klaus Nattrodt (CDU) in der Dillgasse 8 vor dem alten. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Seit 20 Jahren wartet die Freiwillige Feuerwehr in Heddernheim auf ein neues Gerätehaus. Hier steht Ortsvorsteher Klaus Nattrodt (CDU) in der Dillgasse 8 vor dem alten.

Auch wenn sich 2018 in Frankfurt vieles verändern wird, bleibt eines gleich: die Dauerbrenner im Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt). „So wie in diesem Jahr erwarten uns wieder einige Großprojekte“, kündigt Klaus Nattrodt, Ortsvorsteher des Ortsbeirats 8, an. Wie zum Beispiel der neu geplante Stadtteil an der A5. „Aber der wird uns noch die nächsten 15 Jahre begleiten“, betont Nattrodt (CDU). Oder der „Versorgungsplan 889“: Die ehemaligen Gewerbeflächen an der Stadtbahn-Haltestelle „Sandelmühle“, die zu Wohnraum umgewandelt werden.

Staus ohne Ende

Doch mehr Häuser und Menschen bedeuten auch mehr Verkehr. „Bereits jetzt bilden sich dort oft lange Staus, aber wenn noch mehr Häuser dazukommen, wird die Kreuzung am U-Bahn-Übergang permanent verstopft sein“, befürchtet Nattrodt. Die Stadt habe dafür noch keine Lösung. „Klar, wir brauchen mehr Häuser, aber die Aussicht auf Staus wird die Anwohner auch nicht gerade glücklicher machen“, betont der Ortsvorsteher.

Ein weiterer Punkt, der den Ortsbeirat im nächsten Jahr beschäftigen wird, ist die Suche nach einem neuen Grundstück für die freiwillige Feuerwehr in Heddernheim. „Die Feuerwehr wartet schon seit 20 Jahren auf ein neues Gerätehaus“, betont Nattrodt. Seit 1969 wird das derzeitige Gerätehaus an der Dillgasse von den Feuerwehrmännern genutzt. Doch die Wache ist schon lange marode, die Garage viel zu eng. „In den letzten zwei Jahren hat sich dann gar nichts mehr getan“, erzählt Nattrodt. Bis endlich das passende Grundstück an der Hessestraße gefunden wurde. Die Vorfreude war groß, erste Pläne wurden geschmiedet. „Eigentlich hätte man mit dem Bau des neuen Gerätehauses schon in wenigen Monaten anfangen können“, erklärt Nattrodt. Doch vorerst wird sich die Feuerwehr gedulden müssen, denn das Areal wird derzeit von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) gepachtet. „Alles lief so gut, jetzt gibt es anscheinend ein Problem mit einem Grundstückstausch und die VGF stellt sich quer“, ärgert sich Nattrodt. „Aber wir werden daran arbeiten. Für das nächste Jahr hoffe ich, dass wir einen ordentlichen Plan zu Gesicht bekommen und die Bagger rollen können“, betont er.

Großes Glück im Kleinen

Neben solchen Großprojekten werden auch wieder viele kleine Punkte auf der Tagesordnung stehen. „Wie zum Beispiel wo gerade ein Mülleimer oder eine Parkbank fehlen“, erzählt der Ortsvorsteher. Aber auch das stetige Parkplatzproblem werde wieder ein Thema sein. „Aber dafür sind wir ja da. Außerdem machen solche Aufgaben viel glücklicher als große Highlights, weil sie schneller zu lösen sind“, sagt Nattrodt lachend.

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