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Übergangswache im Nordwestzentrum: Mehr Präsenz der Polizei

Von Die Polizei verlässt das Nordwestzentrum. Das sorgt für Unruhe bei den Bürgern und zwei Parteien im Ortsbeirat 8: CDU und SPD fordern eine Zwischenlösung – bis die neue Wache im Mertonviertel bezogen wird.
Schluss mit der Polizeiwache: Am Freitag werden die Räume im Nordwestzentrum geräumt. Foto: Heike Lyding Schluss mit der Polizeiwache: Am Freitag werden die Räume im Nordwestzentrum geräumt.
Nordweststadt. 

Schon am morgigen Freitag, und damit deutlich früher als erwartet, wird die Polizei ihre Wache im Nordwestzentrum verlassen. Das bestätigte jetzt Georg Lackner, Geschäftsführer des Nordwestzentrums. Als ursprünglicher Auszugstermin wurde bislang Ende April kommuniziert.

Zusammenlegung

Eine neue Wache gibt es für das 14. Revier noch nicht. Weil die neuen Räume in der Marie-Curie-Straße im Mertonviertel noch nicht bezugsfertig sind. Dort sollen sie mit dem 15. Polizeirevier (Frankfurter Berg) zusammengelegt werden. Bis es in frühestens vier Monaten soweit ist, wird die Polizei aus dem Nordwestzentrum ins Präsidium in die Adickesallee ziehen.

Das sorgt bei den Bürgern jedoch für Unruhe – sie fürchten um ihre Sicherheit. Vor allem in der Nordweststadt. Obwohl dem nicht so ist, wie sowohl Polizei wie auch Polizeigewerkschaft versichern, schaltet sich nun auch der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) ein. Zwei Anträge stehen auf der heutigen Sitzung des Stadtteilgremiums.

So fordert die CDU im Ortsbezirk eine zentrale Übergangswache einzurichten – bevorzugt im Nordwestzentrum. Weil den Bürgern in der Übergangszeit des Polizeirevierwechsels keine unmittelbar erreichbare polizeiliche Anlaufstelle mehr zur Verfügung stehe. Auch die SPD ist für die Einrichtung eines Raumes im Einkaufszentrum – allerdings nicht für eine Wache, sondern für einen zweiten Schutzmann vor Ort, der an fünf Tagen die Woche präsent sein soll. Dafür, so heißt es im Antrag weiter, sei allerdings ein Büro nötig.

Zweiter Schutzmann

Um weiterhin ausreichend Polizeipräsenz zu zeigen, hatte ein Sprecher der Polizei versprochen, dass die Präsenz des Schutzmannes vor Ort erhöht werde. Fünf statt wie bisher dreimal die Woche soll er künftig für die Bürger Zeit haben. Weil dieses Lösung für die SPD nicht ausreichend ist, fordert sie nun einen zweiten Schutzmann.

Die Pläne eines Polizeibüros oder einer Übergangswache im Nordwestzentrum sind für Georg Lackner neu. „Auf mich ist noch niemand mit dieser Idee zugekommen. Es ist deswegen auch schwer zu sagen, ob so etwas wirklich umsetzbar ist“, so der Chef des Nordwestzentrums.

 

Der Ortsbeirat 8 tagt heute, 9. März, ab 20 Uhr im Saalbau Titus Forum, Walter-Möller-Platz 2.

 

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