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Zahlreiche Varianten: Michael Stross hat Hessens erste Cornflakes-Bar eröffnet

Eine ganze Wand voller Knusperflocken aus aller Welt ziert Frankfurts erste Cornflakes-Bar. Ihr Gründer, der Halb-Amerikaner Michael Stross, setzt auf Kindheitserinnerungen und limitierte Sorten. 120 verschiedene Geschmacksrichtungen will er anbieten.
Michael Stross in seiner Cornflakes-Bar. Im Hintergrund sind Packungen aus vielen Ländern zu sehen – und auch Stross präsentiert hier gerade bei uns seltene Produkte aus dem Ausland. Foto: Michael Faust Michael Stross in seiner Cornflakes-Bar. Im Hintergrund sind Packungen aus vielen Ländern zu sehen – und auch Stross präsentiert hier gerade bei uns seltene Produkte aus dem Ausland.

Wer glaubt, dass es in Supermärkten eine große Auswahl an Cornflakes gibt, wird jetzt in Bornheim eines Besseren belehrt. 65 verschiedene Sorten aus aller Welt knuspern, knacken und knistern in der Saalburgstraße 39. „Es werden bestimmt noch viel mehr Sorten“, sagt Michael Stross (50) und blickt auf eine ganze hohe Altbauwand, an der sich Cornflakes-Paket an Cornflakes-Paket reiht. Sein Ziel sind 120 verschiedene Geschmackssorten.

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Drei Monate Handarbeit

Die Packungen haben Einhörner, Äpfel, Star Wars, Marshmellows, Tiger oder Ufos aufgedruckt, sind in Deutsch, Englisch, Griechisch oder Holländisch beschriftet. „Im Sortiment sind zu 80 Prozent internationale Sorten, und 20 Prozent kommen aus Deutschland“, so Stross, der gemeinsam mit zwei Freunden das Cereal Culture Café eröffnet hat. Es ist das erste Cornflakes-Café in Hessen. Beim Ausbau hat das Trio allein Hand angelegt. „Drei Monate hat es gedauert, bis wir aus dem früheren Kiosk eine Cornflakes-Bar gemacht haben.“ Das Café besteht aus knallroten und weißen Wänden sowie aus Verlegeplatten. Von der hohen Decke baumeln Retro-Glühbirnen auf die 13 Sitzplätze herab. „40 Außenplätze kommen auch bald“, so Stross. An der Theke gibt es Kaffee, Sirup, Toppings und jede Menge Ratschläge. „Am besten schmeckt es, wenn man zwei bis drei Sorten mischt. Da kann man verschiedene Schokoladen-, Karamell- oder Nuss-Flakes mixen oder kunterbunte fruchtige Sorten“, so Stross. Verfeinern kann man dann noch mit 40 verschiedenen Sirup-Arten und 40 bis 50 verschiedenen Draufgaben – sogenannte Toppings – wie Nüsse, Obst, Marshmallows oder Smarties.

Für Veganer gibt es Mandelmilch dazu, für Allergiker laktosefreie Milch und natürlich auch kräftige Vollmilch. Die Cornflakes sind aus Weizen, Gerste, Hafer oder Mais, die Geschmacksnuancen reichen von Zimt bis Frost.

Stross lässt sich die Pakete per Schiff aus aller Welt kommen oder bringt sie selbst von Reisen mit. „Bald kommen auch noch Sorten aus Japan und Korea dazu“, so Stross. Sein Favorit ist Apple Jacks. „Ich liebe diesen Apfel-Zimt-Geschmack“, sagt er lachend und füllt noch eine große Portion in die Glasschale.

Aus Spaß wurde Ernst

Stross ist Halbamerikaner. „In den USA isst jeder Cornflakes –und zwar jeden Tag. Auch ich bin damit groß geworden.“ Auf die Idee, in Frankfurt „was mit Cornflakes zu machen“, ist er beim Albern mit Freunden gekommen. „Angefangen haben wir vor einem Jahr mit einem Cereal-Truck, mit dem wir auf Straßenfesten waren.“ Das lief so gut, dass sie jetzt auch den festen Standort haben.

„Bei den Kunden kommen ganz oft Kindheitserinnerungen hoch, und dann strahlen ihre Augen.“ Jugendliche seien besonders experimentierfreudig, was die Mischungen und Toppings angeht. „Die mögen es vor allem bunt.“ Neben Cornflakes bietet er auch hausgemachten Eistee in Geschmackssorten wie Erdbeere-Marshmellows, Waldmeister-Vanille oder Minze-Limette an. Und es gibt Bubble-Waffeln in der Tüte. Das erinnert ein bisschen an Fish & Chips, besteht aber aus Vanilleeis, Toppings und Cornflakes.

Im Herbst will Stross im Cereal Culture Café auch Porridge (Haferbrei) in drei bis vier unterschiedlichen Sorten und Milch mit Aromen anbieten. Für die schlanke Linie ist sein Angebot sicherlich nichts. Aber das Knuspern, Knacken und Knistern der kunterbunten leckeren Flocken macht jedes Pfund wieder wett.

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