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Offenbacher Landstraße: Müllchaos ist vorerst beendet

Rund um die Straßen-Großbaustelle in Oberrad kam es in den vergangenen Wochen zu erheblichen Problemen bei der Müllabfuhr. Nachdem unsere Zeitung darüber berichtet hat, scheint sich die Lage zu bessern.
Schwierig für die Müllabfuhr: Die Baustelle in Oberrad. Foto: Rainer Rüffer Schwierig für die Müllabfuhr: Die Baustelle in Oberrad.
Oberrad. 

Nicht nur für Anwohner ist die Offenbacher Landstraße, die derzeit komplett saniert wird, ein Hindernisparcours. Auch die Müllabfuhr-Fahrzeuge der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) haben es dort schwer. Sie können, je nach Bauabschnitt, nicht mehr jedes Haus direkt anfahren. Auf der Offenbacher Landstraße selbst sowieso, aber auch in den Seitenstraßen ist es teilweise zu eng.

Damit alle Mülltonnen dennoch regelmäßig geleert werden, ist die Baufirma verpflichtet, sie zu Sammelstellen und wieder zurück zu transportieren. Doch das klappte in den vergangenen Wochen nicht reibungslos. Anwohner berichteten von überfüllten oder verschwundenen Tonnen. Gegenüber unserer Zeitung sagte die zuständige Baufirma vergangene Woche, ihr sei der Auftrag zum Mülltonnentransport entzogen worden. Doch das stimmt so nicht. Das städtische Straßenbauamt stellte klar, dass immer noch die mit der Straßensanierung beauftragte Arbeitsgemeinschaft aus der Jean Bratengeier Baugesellschaft und der Allgemeinen Gleis- und Tiefbau Bauunternehmung für den Transport der Mülltonnen zuständig sei. Allerdings habe die Arbeitsgemeinschaft dafür inzwischen ein Subunternehmen engagiert, sagte Amtsleiterin Michaela Kraft.

Der Name dieses Subunternehmens lässt betroffene Anwohner aufhorchen: Es handelt sich um die FFR, eine Tochterfirma des Müllabfuhr-Unternehmens FES. Die Zusammenarbeit zwischen Tonnen-Transporteuren und -Abholern müsste daher, so könnte man meinen, besser funktionieren, als wenn es sich um getrennte Unternehmen handelt. Doch das Gegenteil schien bislang der Fall zu sein: Die FES-Tochter übernahm den Auftrag „Mitte November“ sagte ein Unternehmenssprecher. Ein betroffener Hausmeister berichtete, dass die Probleme am 11. November begonnen hätten. „Davor klappte die Müllabfuhr trotz Baustelle reibungslos“, sagte er. Nachdem unsere Zeitung vergangene Woche über das Müllchaos von Oberrad berichtet hat, scheinen die Probleme aber angepackt worden zu sein. Denn inzwischen, so der Hausmeister, funktioniere es wieder. buz/dg

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