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Schüler-Presse-Preis: Nachwuchsreporter können sich beweisen

Von Zum mittlerweile 26. Mal schreiben die 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse und die Frankfurter Neue Presse den Schüler-Presse-Preis aus.
Zeigt her eure ausgezeichneten Blätter: Stolz halten die Nachwuchsreporter bei der Preisverleihung im April dieses Jahres ihre Werke in die Höhe. Der Wettbewerb geht jetzt in die nächste Runde. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Zeigt her eure ausgezeichneten Blätter: Stolz halten die Nachwuchsreporter bei der Preisverleihung im April dieses Jahres ihre Werke in die Höhe. Der Wettbewerb geht jetzt in die nächste Runde.
Innenstadt. 

Neuigkeiten verbreiten sich heute dank E-Mail, Internet, sozialer Netzwerke und Kurznachrichtendiensten nahezu in Echtzeit bis in abgelegenste Winkel der Welt. Für die Medienbranche hat die neue Technik den Wettlauf mit der Zeit noch zusätzlich verschärft, denn jeder will die wichtigsten Neuigkeiten natürlich auch als erster vermelden.

Die Redakteure von „RiedMe“, der Schulzeitung der Schule am Ried, haben die Zeichen der Zeit erkannt. Deshalb stand im April dieses Jahres schon kurz nach der Preisverleihung des Schüler-Presse-Preises auf der Internetseite der Kooperativen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in der Barbarossastraße (Bergen-Enkheim), dass das Blatt mit zu den besten Frankfurter Schülerzeitungen gehöre.

2500 Euro ausgelobt

Der Wettbewerb geht in die nächste Runde – zum bereits 26. Mal schreiben ihn die 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse und die Frankfurter Neue Presse aus. Teilnehmen können alle Frankfurter Schulen, egal ob Grund-, Förder- und Berufsschule oder Gymnasium. Eingereicht werden können Schüler- und Schulzeitungen sowie Schülerwebsites und -blogs. Einzige Bedingung: Diese müssen im Zeitraum vom 6. März 2017 bis 6. März 2018 erschienen sein. Ausgeschrieben ist wieder ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro, das an die besten Blätter oder Blogs verteilt wird.

Die Gründe, für eine Schülerzeitung zu schreiben, haben sich laut Ottilie Wenzler, Geschäftsführerin der 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse, nicht geändert: „Ich habe damals mitgemacht, weil es Spaß gemacht hat, außerhalb des Lehrplans mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten und weil unser Team eine tolle Truppe war.“ Ziel des Wettbewerbs ist es laut Wenzler, den Nachwuchs für Meinungsfreiheit zu sensibilisieren.

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„Gut gemachte Schülerzeitungen sind gelebte Demokratie“, betont FNP-Chefredakteur Joachim Braun. Zu schreiben, was wichtig sei, in der Schule und im persönlichen Umfeld, dazu noch unterhalten (über die Schwächen der Lehrer) und mit pointierten Meinungsbeiträgen Haltung zeigen, das zeichne nicht nur eine gute Schülerzeitung aus, sondern auch modernen Lokaljournalismus. „Macht also mit beim Wettbewerb!“, ermutigt Braun.

Mit dem Wettbewerb soll auch der große Einsatz des journalistischen Nachwuchses gewürdigt werden. Dieser opfert schließlich für seine Arbeit jede Menge Freizeit. Die Jungredakteure recherchieren Geschichten, tüfteln am Layout oder diskutieren in Redaktionskonferenzen über Themen für die kommende Ausgabe.

Fokus aufs Schulgeschehen

Großen Wert legt die Jury bei ihrer Bewertung auch darauf, dass die Leser ausführlich über das aktuelle Schulgeschehen – etwa Klassenfahrten, Baumaßnahmen oder Aufführungen – informiert werden. Natürlich sollen die Nachwuchsredakteure über den Tellerrand blicken und das aktuelle politische Tagesgeschehen in ihre Berichterstattung einfließen lassen. Wichtig dabei ist ein ausgewogene Mischung aller journalistischen Darstellungsformen: Bericht, Glosse, Reportage sowie Kommentar und Interview sollen bunt gemischt für den Leser verwendet werden. Bei alledem ist auch eine gute Bebilderung nicht zu vernachlässigen.

Wer mitmachen will, kann die Zeitung an folgende Adresse schicken: Frankfurter Sparkasse, Stichwort Schüler-Presse-Preis, Neue Mainzer Straße 47–53, 60255 Frankfurt am Main. Bei digitalen Veröffentlichungen genügt es, den entsprechenden Link des Blogs oder der Internetseite anzugeben. Einsendeschluss ist am 6. März 2018.

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