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Neue Betriebskita lindert Betreuungsengpass

Kita-Neubau soll Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Mitarbeiter am Krankenhaus Sachsenhausen verbessern. Fünf der insgesamt 25 Krabbelstubenplätze sind für Kinder aus dem Stadtteil reserviert.
Charlotte (16 Monate) auf der Holzrutsche und Cyril (12 Monate) warten noch auf einen Platz in der Kita.	Foto: Holger Menzel Charlotte (16 Monate) auf der Holzrutsche und Cyril (12 Monate) warten noch auf einen Platz in der Kita. Foto: Holger Menzel
Sachsenhausen. 

Mit der Eröffnung einer betriebsnahen Kindertagesstätte will das Krankenhaus Sachsenhausen seinen Mitarbeitern dabei helfen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Dies sei eine Herausforderung „mit großer gesellschaftlicher Relevanz und für Arbeitgeber bei der Suche von Arbeitskräften mittlerweile zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden“, sagte Uwe Diehm, Direktor des Krankenhauses Sachsenhausen, bei der Eröffnung der Betreuungseinrichtung in der Schifferstraße 63 gestern.

Insgesamt 220 000 Euro investierte das Krankenhaus in die neue Kita. Die Stadt Frankfurt unterstützt das Projekt mit insgesamt 60 000 Euro. Als Träger fungiert das Beratungs- und Verwaltungszentrum (BVZ). Von den 20 Krabbelstuben-Plätzen sind 15 Plätze für Kinder der Mitarbeiter des Krankenhauses und weitere fünf Plätze für Kinder aus dem Stadtteil vorgesehen. „Wir sind als Stadtteilkrankenhaus traditionell hier verwurzelt und wollen mit den Kita-Plätzen für die Kinder unseres Stadtteils natürlich auch einen Beitrag zur Entwicklung Sachsenhausen leisten“, kommentiert Krankenhausdirektor Diehm die Öffnung zum Stadtteil.

Aufgrund der hohen Nachfrage werden bis zum April 2014 für die 20 Plätze zeitversetzt insgesamt 24 Kinder aufgenommen, von denen zunächst neun Kinder von Mitarbeitern und 15 Kinder aus dem Stadtteil stammen. Das Betreuungsangebot richtet sich an Kinder ab dem Alter von drei Monaten bis zum sechsten Lebensjahr.

Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) betonte bei der Eröffnung, dass gerade bei der Kleinkinder-Betreuung Handlungsbedarf herrsche, da die Einwohnerzahl Frankfurts seit Jahren kontinuierlich steige und zudem ab dem zweiten Halbjahr 2013 ein gesetzlicher Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einem Kindergarten besteht. „Wie sich Berufswelt und Familienplanung für Frauen und Männer konkret gestalten und koordinieren lassen, ist eines der Hauptthemen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Betriebs-Kindertagesstätten sind eine mögliche und eine gute Antwort“, so Sorge. Aus diesem Grund unterstützt die Stadt diese Projekte und das Engagement, dass das Krankenhaus Sachsenhausen und der Trägerverein hier gezeigt haben, sagte die Stadträtin abschließend.

(Mirco Overländer)
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