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Neue Straßenbeleuchtung senkt die Kosten

Ein seltsames Bild bietet sich in der Justinianstraße (Nordend): Gaslaternen sind kopflos, neben ihnen steht seit Monaten ein strombetriebenes Provisorium. Ein Dauerzustand? Mitnichten: "Im Laufe des September werden dort wieder die gewohnten Peitschenleuchten neu errichtet werden", informiert Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne), "doch das Innenleben wird ein anderes sein."
Frankfurt. 

Ein seltsames Bild bietet sich in der Justinianstraße (Nordend): Gaslaternen sind kopflos, neben ihnen steht seit Monaten ein strombetriebenes Provisorium. Ein Dauerzustand? Mitnichten: "Im Laufe des September werden dort wieder die gewohnten Peitschenleuchten neu errichtet werden", informiert Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne), "doch das Innenleben wird ein anderes sein."

Erstmals wird in Frankfurt für die Öffentlichkeit Tag und Nacht sichtbar, woran städtische Ämter und die Stadtbeleuchtung Rhein-Main GmbH seit einem entsprechenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung 2009 intensiv gearbeitet haben: "In der Justinianstraße wird die erste Pilotstrecke mit elf auf LED-Technik umgerüsteten Gaslaternen gebaut", lüftet Verkehrsdezernent Majer das Geheimnis der kopflosen Laternen: "Die Technik ist nun so weit gediehen, dass sie sich einer breiten Diskussion stellen kann – nicht auf einem Hinterhof, nicht am grünen Tisch, sondern jederzeit zu besichtigen."

Das Erscheinungsbild ist nahezu komplett nachgebildet. Das neue Innenleben senkt, nicht zuletzt durch den geringen Energieverbrauch, die jährlichen Betriebskosten pro Leuchte von 540 auf 25 Euro. Vom täglichen Bild wie dem nächtlichen Licht können sich bald alle Frankfurter einen Eindruck verschaffen – im Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Verkehrssicherheit, Stadtgestaltung, Kosteneffizienz und CO2-Bilanz.red

(red)
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