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Planung: Neuer Stadtteil: Einigung der Koalition steht bevor

Auf beiden Seiten der A5 soll ein neuer Frankfurter Stadtteil entstehen. Einer Voruntersuchung dazu wird die schwarz-rot-grüne Koalition voraussichtlich unter bestimmten Bedingungen zustimmen.
Auf beiden Seiten der A 5 soll der neue Frankfurter Stadtteil entstehen. Foto: Leonhard Hamerski Auf beiden Seiten der A 5 soll der neue Frankfurter Stadtteil entstehen.
Frankfurt. 

Der Voruntersuchung für einen neuen Stadtteil an der A 5 wird die schwarz-rot-grüne Koalition voraussichtlich unter bestimmten Bedingungen zustimmen. Am Donnerstagabend haben sich die Planungspolitiker von CDU, SPD und Grünen auf eine gemeinsame Position verständigt. Damit werden dem Magistrat Vorgaben gemacht, welche Aspekte bei der Untersuchung besonders zu berücksichtigen sind. Details dazu wurden am Freitag noch nicht bekannt, da die Fraktionen noch bis Sonntagabend ein Vetorecht haben. Wenn es keine Einwände gibt, kann der Planungsausschuss am Montag das Projekt auf den Weg bringen. Dieser Zeitplan war zuletzt in Gefahr.

Mit der Einigung scheinen die in der jüngsten Plenarsitzung des Stadtparlaments aufgetretenen Differenzen innerhalb der Koalition beigelegt zu sein. In der Sitzung vor zwei Wochen hatte Planungsdezernent Mike Josef (SPD) der CDU vorgeworfen, von gemeinsamen Beschlüssen zum neuen Stadtteil abzurücken. Zu den Irritationen hatte zuvor auch die Oberbürgermeister-Kandidatin der CDU, Bernadette Weyland, beigetragen, als sie forderte, die Bebauung auf das Gebiet östlich der A 5 zu beschränken. Im Juni hatten sich CDU, SPD und Grüne darauf verständigt, einen neuen Stadtteil auf beiden Seiten der A 5 zu entwickeln.

Die genaue Größe steht allerdings noch nicht fest. Derzeit geht das Stadtplanungsamt von 8550 Wohnungen aus. Widerstand kommt unter anderem von Landwirten, Umweltschützern und Nachbargemeinden.

Der Planungsdezernent hat erst in dieser Woche seinen Vorschlag wiederholt, Eschborn, Steinbach und Oberursel an einer zu gründenden Planungsgesellschaft für den neuen Stadtteil zu beteiligen. Er meint, dass die Region das Wohnungsproblem nur gemeinsam lösen könne. (mu)

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