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Neues Haus für Hort „Lollipop“

In nur zehn Monaten entstand eine neue Kita in der Pfortenstraße. Träger ist der Internationale Bund (IB). Zu den bereits vorhandenen Hort-Gruppen „Lollipop“ kommen demnächst zwei Kindergarten-Gruppen hinzu.
Symbolische Schlüsselübergabe mit (v. li.) Architekt Ferdinand Heide, Stadtrat Jan Schneider und Ulrich Hermann vom IB. Symbolische Schlüsselübergabe mit (v. li.) Architekt Ferdinand Heide, Stadtrat Jan Schneider und Ulrich Hermann vom IB.
Fechenheim. 

Stadtrat Jan Schneider (CDU) feierte die symbolische Schlüsselübergabe der Kita jetzt in der Pfortenstraße mit dem künftigen Träger der Einrichtung, dem Internationalen Bund (IB). Die Kita in Fechenheim ist eine von sechs Modulbau-Kitas, die im Rahmen des städtischen Reformprojektes „Optimierung des Kita-Baumanagements“ im Frankfurter Stadtgebiet entstehen.

Photovoltaik-Anlage

„Ganz besonders glücklich über den zügigen Bau dürften die Kinder des Hortes ,Lollipop’ sein“, mutmaßte Stadtrat Jan Schneider (CDU), dem die Federführung für die insgesamt sechs neuen Kitas obliegt. Die Kinder warten nämlich schon lange auf den Umzug vom Provisorium in der Konstanzer Straße in neue Räume. Der nun bevorstehende Einzug in den Modulbau, der in Holzständerbauweise in der Pfortenstraße errichtet wurde, werde die lange Wartezeit aber gewiss belohnen, sagte Schneider.

Der Neubau bietet helle, freundliche und große Räume sowie zeitgemäße Technik. Auf dem Dach wurden 144 Solarmodule installiert, die jährlich etwa 32 500 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht einer Leistung, die für 27 Einzelhaushalte ausreichen würde. „Durch die Photovoltaik-Anlagen können die Kitas im Jahresschnitt ihren Eigenbedarf decken und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Denn pro Kita wird jährlich der Ausstoß von etwa 23 Tonnen klimaschädlichem Kohlendioxid vermieden“, so Schneider. Etwa 55 Prozent des täglich produzierten Sonnenstroms werden direkt für den Eigenverbrauch der Kita verwendet und der Rest in das Stromnetz eingespeist.

Sechs zum Preis von vier

Investor und Betreiber der Solarmodule ist die Photovoltaik GbR. Den Entwurf für diese und die weiteren Kitas in Modulbauweise lieferte das Frankfurter Architekturbüro Ferdinand Heide. Das Konzept, einen Entwurf für mehrere Kitas zu verwenden, die Beauftragung eines Generalunternehmers und die modulare Holzständerbauweise ermöglicht den Bau sechs neuer Kitas mit dem für vier Kitas vorgesehenen Geld. Damit werden 600 neue Betreuungsplätze in kürzester Zeit geschaffen.

Weitere Modulbau-Kitas dieser Serie, die bald fertiggestellt und an die jeweiligen Träger übergeben werden können, entstehen in Zeilsheim, Eckenheim, Unterliederbach und im Europaviertel. Eine der beiden Kitas im Europaviertel, die Kita Paulus Am Römischen Ring, wurde bereits an den Träger übergeben.

(pia)
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