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Veranstaltungen 2018: Neues Jahr, neue Kultur-Höhepunkte

Kulturell hat Frankfurt auch 2018 wieder einiges zu bieten. Die Stadt hat einige Höhepunkte für das erster Halbjahr gesammelt.
Noch bis zum 6. Mai läuft die Ausstellung „Jil Sander. Präsens“ im Museum Angewandte Kunst. Foto: Boris Roessler (dpa) Noch bis zum 6. Mai läuft die Ausstellung „Jil Sander. Präsens“ im Museum Angewandte Kunst.
Frankfurt. 

Mehr Kultur? Ein schöner Neujahrsvorsatz! Das Jahr ist noch jung, mehr als 350 Tage liegen vor uns, um Frankfurts Museen und Ausstellungshäuser zu besuchen, Literaten zu lauschen oder Lichtkunst zu sehen. Das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing hat die Höhepunkte 2018 zusammengetragen. Dabei geht es zunächst um Januar bis Juni. Nicht ganz neu, dafür ausgesprochen erfolgreich und noch bis 6. Mai zu sehen ist „Jil Sander. Präsens“, die erste Schau überhaupt über das Schaffen der Modemacherin aus Hamburg, gezeigt im Museum Angewandte Kunst. Das MMK Museum für Moderne Kunst geht ebenfalls mit Bewährtem ins neue Jahr. „A Tale of Two Worlds. Experimentelle Kunst Lateinamerikas der 1940er- bis 80er-Jahre im Dialog mit der Sammlung des MMK“ läuft noch bis 2. April.

Städel und Schirn holen im Februar zwei Schwergewichte nach Frankfurt. Vom 8. Februar bis 21. Mai zeigt das Städel mit „Rubens. Kraft der Verwandlung“ rund 100 Arbeiten des flämischen Meisters und widmet sich in der Schau einem bisher wenig beachteten Aspekt in dessen Schaffensprozess: Rubens’ Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger.

Ein Star in der Schirn

Der US-Amerikaner Jean-Michel Basquiat ist vom 16. Februar bis 27. Mai der Star in der Schirn. 30 Jahre nach der letzten Präsentation seiner Arbeiten in Deutschland zeigt die Kunsthalle mit „Basquiat. Boom for Real“ eine Überblicksschau, die die Beziehung des Graffitikünstlers, Malers und Zeichners zu Musik, Text, Film und Fernsehen herausstellt. Nach dem Ende der Schau wird die Schirn von Juni bis September saniert, hat jedoch in Teilen geöffnet.

Feste und Sport

Das Frankfurter Volksfestjahr beginnt 2018 zeitig – mit der Frühjahrsdippemess, deren Fahrgeschäfte vom 23. März bis 15. April auf dem Festplatz am Ratsweg die Nerven kitzeln. Vom 19. bis 22.

clearing

Wiedereröffnet in neuen Räumen und mit neuem Namen wird im Februar das Kindermuseum, das dann „Junges Museum“ heißt, und in den Saalhof zurückkehrt. Sein Mutterhaus, das Historische Museum, lädt auch 2018 wieder alle Frankfurter in sein Stadtlabor ein. Unter dem Titel „Wie wohnen die Leute?“ können die Besucher gemeinsam heutige Wohnrealitäten erforschen. Auftakt des Stadtlabors ist am 31. Januar.

Raumfüllende Arbeiten

Ein außergewöhnliches Projekt haben sich die Kuratoren des Liebieghauses ausgedacht. Vom 22. März bis 26. August laden sie den Südafrikaner William Kentridge ein, 32 Räume des Hauses zu bespielen. Sein Installationen und raumfüllenden Arbeiten treten dabei im Dialog mit den Skulpturen der Liebieghaus-Sammlung.

Das Deutsche Architekturmuseum zeigt vom 27. Januar bis 6. Mai in „DAM Preis 2018“ die 25 besten Bauten in und aus Deutschland und vom 24. März bis 13. Mai mit „Große Oper – viel Theater?“ Bühnenbauten im europäischen Vergleich. Nur einen Monat später, am 21. April, startet an selber Stelle „Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt“. Gleich nebenan feiert das Deutsche Filmmuseum den 50. Geburtstag von Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“. Die Party dauert vom 21. März bis 16. September.

„Banker, Bordelle & Bohème“ – das Institut für Stadtgeschichte lädt seine Besucher ein, die Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels auszukundschaften. Von den klassizistischen Villen zu den Bankentürmen, von der Drogenszene zur Gentrifizierung – ab dem 29. Mai können Besucher die wechselvolle Historie des kleinsten Frankfurter Stadtteils nachvollziehen.

Gleich mehrere Frankfurter Häuser wirken bei „RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain 2018“ mit. Die Triennale stellt unter dem Titel „Extreme“ Fragen wie: Was gilt angesichts der digitalen Flut ungefilterter und unzensierter Bilder überhaupt noch als extrem? Das MMK sucht vom 24. Mai bis 9. September in seinem Haupthaus in der Braubachstraße Antworten mit der Schau „Contemporary Nomads. Cao Fei, Richard Mosse, Paulo Nazareth“. Das Museum Angewandte Kunst zeigt in der gleichen Zeit Arbeiten von Antoine D’Agata, Martin Liebscher, Inez van Lamsweerde und vielen mehr.

In allen städtischen Museen gilt auch in diesem Jahr: Eintritt frei für Kinder und Jugendliche sowie Studenten der Goethe-Uni und der University of Applied Sciences.

Speziell an Kinder und Jugendliche richtet sich das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“, das vom 27. Februar bis 12. März in Frankfurt und der Region gefeiert wird. Vom 18. bis 23. März bespielen internationale Lichtkünstler bei der Luminale verschiedene Orte, lassen Fassaden und Objekte in Frankfurt und Offenbach leuchten.

Für den 5. Mai laden die Kunsthäuser, Off-Spaces und Ausstellungsräume beider Städte ein, bei der Nacht der Museen bis in die frühen Morgenstunden durch ihre Räume zu streifen, zu essen, zu trinken und zu feiern. Vom 4. bis 10. Juni können die Besucher von „literaTurm – Literaturfestival FrankfurtRheinMain“ in Hochhäusern und anderen ungewöhnlichen Orten Lesungen, Gesprächen und Diskussionen verfolgen.

(red)

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