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Dringend notwendige Investitionen: Neues Planschbecken für das Stadionbad

Die jüngsten Gäste im Stadionbad mussten zuletzt mit einem Wasserspielplatz vorliebnehmen. Das ehemalige Kleinkinderbecken wurde vor zwei Jahren geschlossen. Jetzt soll endlich ein neues Planschbecken her.
Planschen, wo jetzt noch ein Sandspielplatz ist: Guido Leson (links) und Frank Müller freuen sich für die Kinder. Foto: Michael Faust Planschen, wo jetzt noch ein Sandspielplatz ist: Guido Leson (links) und Frank Müller freuen sich für die Kinder.
Sachsenhausen. 

Zu wenig Schatten und keine richtige Möglichkeit für Kleinkinder schwimmen zu lernen – solche Beschwerden bekam das Stadionbad immer wieder von jungen Eltern zu hören. Der Grund ist das Kleinkinderbecken, das vor zwei Jahren mit Sand zugeschüttet und zum Wasserspielplatz umfunktioniert wurde.

„Wir hatten massive Probleme mit dem Becken, da dort die Feuchtigkeit aus der Erde aufstieg und es keine richtige Abdichtung gab“, kommentiert Frank Müller, Geschäftsführer der Bäderbetriebe. Auch wenn die Beschichtung immer wieder nachgebessert worden sei, habe nichts gehalten. „Das Bauteil war durch“, betont Müller.

Weder technisch noch finanziell hätte sich das Kleinkinderbecken noch gelohnt, daher stellte sich Ende 2015 die Frage, wie es weitergehen soll. „Das vorläufige Ergebnis war der jetzige Wasserspielplatz, auch wenn uns bewusst war, dass er kaum eine große Begeisterung hervorrufen würde“, sagt der Geschäftsführer.

Vor zwei Jahren hatten für das Stadionbad noch keine großen Summen zur Verfügung gestanden, da andere Investitionen Vorrang hatten. Das Panoramabad in Bornheim beispielsweise werde die Bäderbetriebe voraussichtlich rund 34 Millionen Euro kosten.

Noch einige Projekte

„Da kommen noch einige Projekte auf uns zu, auch das Rebstockbad wird eine Grundsanierung oder einen Neubau für schätzungsweise 80 Millionen Euro benötigen“, betont Müller. Daher sei es wichtig, das Kleinkinderbecken im Stadionbad jetzt anzugehen, damit es in der Prioritätenliste nicht wieder nach hinten sinke. „Denn auch das Kinderplanschbecken wird rund 400 000 Euro kosten“, sagt er.

„Viele Kinder haben nicht die Möglichkeit in den Sommerferien zu verreisen“, betont Christian Becker, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen). Daher begrüße er den Umbau des Kinderbeckens, da sich so die Freizeitmöglichkeiten in Frankfurt verbessern würden. Auch Guido Leson, Vorstandsvorsitzende des Vereins „Freunde des Stadionbades“, freut sich über das neue Becken.

„Unsere Kinder sind zwar aus dem Alter heraus, aber es ist toll, wenn Kleinkinder das Becken wieder nutzen können“, betont Leson, der ebenfalls viele der Beschwerden mitbekommen habe. „Wir lieben unser Stadionbad und geben gerne das Feedback der Gäste weiter“, erklärt Leson. Das neue Becken aus Edelstahl solle dann dem Standard der anderen Bäderstandorte in Frankfurt entsprechen.

Sogar eine Rutsche

„Der Sand und die jetzige Erhebung kommen weg und es entstehen zwei bis zu 40 Zentimeter breite Becken, eines sogar mit einer kleinen Rutsche“, erzählt Müller. Die jetzigen Wasserspielgeräte werden erhalten bleiben. Noch sei die Planung des Beckens allerdings nicht komplett abgeschlossen. „Aber wir planen, das Becken in der Freibadsaison 2018 eröffnen zu können“, so Müller.

Zusätzlich soll die Anlage um das Becken herum „auf Vordermann gebracht werden“. Um die natürliche Beschattung zu unterstützen, pflanzen Müller, Leson, Becker und Petra Krebs, die Leiterin des Stadionbades, gemeinsam eine Ulme gegenüber des Kinderbeckens ein. Sie soll als Symbol für die weitere Bepflanzung stehen. „Die anderen zehn bis 15 Bäume folgen aber erst nach den Baumaßnahmen und werden sich an die runde Form des Beckens anpassen“, erklärt Müller.

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