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"Feinschmecker"-Test: Nie waren Frankfurts Imbisse kreativer

Von Das Magazin "Der Feinschmecker" hat die bundesweite Imbiss-Szene getestet - mit erstaunlich gutem Ergebnis. Auch Frankfurt ist sehr gut vertreten.
Gut lachen hat Antje Gutenstein: Ihr Imbiss „Kleine Anna“ im Gallus zählt zu den besten der Stadt. 	Fotos: Holger Menzel Bilder > Foto: Holger Menzel Gut lachen hat Antje Gutenstein: Ihr Imbiss „Kleine Anna“ im Gallus zählt zu den besten der Stadt. Fotos: Holger Menzel
Frankfurt. 

In der Mittagspause muss die Nahrungsaufnahme bei Arbeitnehmern meist schnell gehen – Genuss steht oft erst an zweiter Stelle. Dass es nicht immer so sein muss, beweist anschaulich die Heftbeilage der aktuellen Ausgabe des Magazins „Feinschmecker“. Ein Tester-Team hat deutschlandweit über 300 Adressen geprüft und 250 davon als beste Imbisse ausgezeichnet. Ihr Fazit: „Nie war die Imbiss-Szene in Deutschland so bunt und gut wie heute“. Das zeigen auch die Auszeichnungen der Imbisse in der Mainmetropole: Von Hamburgern, über Currywurst, Pizza, Pasta, frischem Fisch und Falafel bis hin zu Sandwiches und Waffeln ist alles vertreten. Kein Wunder bei 28 Imbissadressen, die in den „Feinschmecker“-Führer gewandert sind. Damit steht Frankfurt in der Rangliste ganz oben vor Berlin mit 25, München mit 20 und Hamburg mit 18 Adressen. FNP-Mitarbeiterin Sandra Kathe hat sich für uns in der Frankfurter Imbiss-Szene umgesehen und stellt vier der ausgezeichneten Imbiss-Konzepte detaillierter vor.

Frischgebackene Brote mit kreativem Belag

An das schönste Kompliment, das Antje Gutenstein jemals von einem Gast bekommen hat, erinnert sie sich noch genau: „Ich lerne neue Städte immer über die Gastronomie kennen. In der ,Kleinen Anna’ bin ich zu Hause“, hat einer ihrer Gäste gesagt. Wie er befinden sich viele ihrer Gäste in Frankfurt nur auf der Durchreise.

„Mir war vorher gar nicht bewusst, wie viele Leute in Frankfurt arbeiten, die hier gar nicht wohnen“, sagt die 45-jährige, die von vielen ihrer Stammkunden weiß, woher diese kommen. Der eine arbeitet etwa als Banker in Hamburg, der andere als Berater in Köln und ein dritter arbeitet eigentlich in Berlin und besucht die nahe gelegene Messe. Sie alle treffen sich von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr in der Mainzer Landstraße 111 zu belegten Broten in der „Kleinen Anna“ und kehren immer wieder hierher zurück.

Zum täglich frisch gebackenen Brot einer Traditionsbäckerei stellen Gutenstein und ihre Mitarbeiter täglich mehrere Crèmes aus Gemüse, Kräutern und Frischkäse her. Ihre Devise lautet: „Je einfacher, desto ehrlicher!“. Die Inspiration für ihre Mischungen findet sie aus Kundenanregungen und bei kulinarischen Leckereien aus dem Urlaub. Ihre Kreation aus schwarzen Oliven und Feigen hat sie etwa aus Marokko mitgebracht.

Die Brote werden für jeden Kunden frisch und nach Wunsch geschmiert und getoastet. Eine große Stulle kostet 5,50, eine kleine 3,20 Euro. Auch der Salat, den sich jeder Kunde nach Belieben zusammenstellen kann, ist sehr beliebt. Dennoch wundert es die Chefin immer wieder, „wie unentspannt die Leute inzwischen mit Essen umgehen“. Gluten- und Laktose-Intoleranzen sind ihrer Erfahrung nach auch ein ganzes Stück weit Modeerscheinungen. Vegetarisch sind ihre Aufstriche trotzdem fast alle, vegan die meisten. „Was dann am Schluss als Belag auf die Brotscheibe kommt, entscheiden die Kunden“. Und genau dieser Service ist es auch, den die Besucher der „Kleinen Anna“ so sehr zu schätzen wissen.
 

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