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Hema: Niederländisches Kult-Kaufhaus eröffnet auf der Zeil

Es war eine Revolution, als die „Holländische Einheitspreis-Gesellschaft“, kurz Hema, 1926 in Amsterdam ein Kaufhaus für den kleinen Geldbeutel eröffnete. Heute gibt es mehr als 700 Filialen des niederländischen Kult-Kaufhauses in Europa, am Freitag eröffnete ein Hema-Flagshipstore auf der Zeil.
Bei der Eröffnung: Hema-Deutschland-Chefin Beatrice Schnell (links) und Store-Managerin Stefanie Becker. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Bei der Eröffnung: Hema-Deutschland-Chefin Beatrice Schnell (links) und Store-Managerin Stefanie Becker.
Frankfurt. 

Es ist nicht die erste Hema-Niederlassung in Deutschland, 2002 startete das Unternehmen in Neuss. Lange bevor die Türen öffneten, standen zahlreiche Hema-Fans Schlange, vor allem ein junges Publikum kennt das enorm breite Sortiment von anderen Standorten, etwa in Paris und Köln, und aus dem Internet. Auf rund 500 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, findet der Kunde übervolle Regale mit trendigen Wohnaccessoires, Party- und Bürobedarf, Kosmetikartikeln, Nippes, Elektrokleingeräten, Babykleidung und Spielzeug sowie eine Auswahl typisch holländischer Snacks und Süßigkeiten.

„Der klare nordische Stil, den wir vertreten, kommt an“, sagte Hema Deutschland-Chefin Beatrice Schnell am Vortag beim Pre-Opening mit 150 geladenen Gästen und Bloggern. Das Unternehmen plane seit einiger Zeit, in den zehn größten Städten Deutschlands Filialen zu eröffnen. In Frankfurt sei es jedoch schwierig gewesen, geeignete und vor allem verfügbare Ladenfläche zu finden. Mit dem Wegzug von „Madonna“ bot sich das Geschäft auf der Zeil an. 24 Mitarbeiter kümmern sich dort um die Kunden.

Vor allem aber dürften die niedrigen Preise für Zulauf sorgen, denn ähnlich wie in Ein-Euro-Läden wird hier auf Masse gesetzt. „Kauf mich!“ scheinen von allen Seiten die Artikel zu rufen, Kissen und Geschirrtücher mit stylischen Prints für drei Euro, Spiegel für sechs Euro. Nichts davon ist wirklich überlebenswichtig, aber diese Frage scheint sich beim Einkaufen ohnehin keiner zu stellen. Da der Advent näherrückt, ist von Geschenkpapier über Glas-Baumschmuck bis hin zum Nussknacker alles erdenklich Glitzernde zu haben. Wer noch den Adventskalender füllen muss, wird in dieser schrillen Konsumwelt fündig.

Apropos Jahresfest: Bei seiner nächsten Oster-Kampagne geht das Unternehmen sicher anders vor. Zuletzt stand das Hema wegen eines TV-Werbespots mit einer vierköpfigen Hasenfamilie im Kreuzfeuer der Kritik. Mama Hase warf sich darin für die Kamera in aufreizende Posen – es hagelte Sexismus-Vorwürfe.

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