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Übernachten in Frankfurt: Nobel-Hotel fürs Bahnhofsviertel

Wo zuletzt die Dresdner Bank residierte, entsteht eine Herberge der gehobenen Art. Das Hotel wird bereits als eines der spannendsten Projekte dieses Jahres gefeiert.
Da jubelt das Herz eines jeden, der sich auch nur ein wenig für schöne Architektur interessiert: Das imposante Ensemble an der Neckarstraße wird zu einem edlen Boutique-Hotel umgebaut. Da jubelt das Herz eines jeden, der sich auch nur ein wenig für schöne Architektur interessiert: Das imposante Ensemble an der Neckarstraße wird zu einem edlen Boutique-Hotel umgebaut.
Frankfurt. 

Schon jetzt feiert die Branche die Eröffnung der Neckarvillen im Bahnhofsviertel als eines der spannendsten neuen Hotelprojekte in diesem Jahr. 133 Zimmer sollen entstehen, außerdem ein Vitality Spa und ein Grill-Restaurant mit Bar im Stil klassischer Grandhotels. Das Innendesign soll luxuriös werden – darum kümmert sich der Innenarchitekt Luigi Fragola aus Florenz. In dem denkmalgeschützten Ensemble residierten früher das Bankhaus Hardy und die Dresdner Bank.

Am Fuß des Silberturms

Mit ihren historischen Sandsteinfassaden mit Elementen aus Neobarock, Neoklassizismus und Jugendstil und ihren teilweise aufwendigen Dach-Schnitzereien zählen die Neckarvillen zu den schönsten Gebäuden im Bahnhofsviertel. Bis zur Eröffnung als Ameron Boutique-Hotel wird das Ensemble entkernt und umgebaut. Auf dem von Künstler Heinz Mack entworfenen Jürgen-Ponto-Platz vor den Neckarvillen soll ein attraktiver und belebter Außenbereich mit Gastronomie und Cafe am Fuße des Frankfurter Silberturms entstehen.

In dem zur Althoff Gruppe gehörenden Hotel wird es nach Angaben eines Unternehmenssprechers auch viel Hightech geben. Unter anderem soll ein Self-Check-in via Smartphone möglich sein.

Mit der Leitung hat Ameron einen Frankfurt-Kenner beauftragt: Gisbert J. Kern. Er hat Erfahrung mit Pre-Opening-Phasen von Hotels. Seit 2012 hatte er das Wyndham Grand Frankfurt auch in der Eröffnungsphase bis Sommer 2014 geleitet. Zuvor war der 49-Jährige zehn Jahre lang in leitender Funktion für die Lindner Hotels tätig; zuletzt als General Manager des Lindner Hotel & Residence Main Plaza, vorher im Lindner Hotel am Kudamm in Berlin und im Lindner Congress Hotel Frankfurt.

Nur eines von 15

Die Neckarvillen werden eines von rund 15 neuen Hotels sein, die in diesem Jahr in Frankfurt eröffnen. Der Vorsitzende des Hotel- und Gastronomieverband Hessen sagte neulich im Interview mit dieser Zeitung, es gebe „natürlich Bedarf an neuen Hotels“. Nur müsse die Nachfrage angekurbelt werden. „Was wir alle bräuchten, ist jemand, der Tourismus als sein Kerngeschäft und als wertschätzend sieht“, forderte er.

Und ein Ende des Geschäfts mit Hotels ist nicht in Sicht. Mit einem Investitionsvolumen von fast 4,2 Milliarden Euro durchbrechen Hotel-Investments nun bereits das dritte Jahr in Folge die 4-Milliarden-Euro-Schwelle. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

(jtü)

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