E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 18°C

Nordpolbezwingerin ist unterwegs mit wilden Kerlen

Anfang Februar brechen der Sachsenhäuser Jörn Theissig und sein Mitstreiter Dr. Christoph Kurth nach Kanada auf, um beim Yukon Arctic Ultra, dem härtesten Ultramarathon der Welt, mitzumachen.
Sachsenhausen/Ostend. 

Anfang Februar brechen der Sachsenhäuser Jörn Theissig und sein Mitstreiter Dr. Christoph Kurth nach Kanada auf, um beim Yukon Arctic Ultra, dem härtesten Ultramarathon der Welt, mitzumachen. Seit Monaten bereitet sich das sportive Duo intensiv auf sein Abenteuer vor. Schließlich wollen die beiden die ersten Menschen sein, die binnen 13 Tagen das 430 Meilen entfernte Ziel des Ultramarathons erreichen.

Mit Birgit Lutz, die bereits zehnmal am Nordpol war, steht Theissig und Kurth eine prominente Schirmherrin zur Seite. Mit ihrer Unterstützung sammelten die beiden Extremsportler bereits rund 30 000 Euro. Das Geld ist für ein Waisenhaus samt angeschlossenem Ärztezentrum gedacht, das der Verein Cargo Human Care im kenianischen Kianjogu betreibt. Um für ihr ambitioniertes Projekt zu werben und einen Einblick in die unendlichen Weiten des Nordpols zu gewähren, laden Birgit Lutz, Jörn Theissig und Christoph Kurth für Freitag, 11. Januar, um 20.30 Uhr in der Frankfurter Globetrotter-Filiale, Grusonstraße 2, zu einer Multivisionsshow mit dem Titel "Unterwegs mit wilden Kerlen" ein. Der Eintritt kostet fünf Euro im Vorverkauf und sieben Euro an der Abendkasse.

"Im Mittelpunkt steht eine Lesung von Birgit Lutz. Im zweiten Teil geht es um unseren Lauf. Außerdem wird auch eine Ärztin, die das Medizinzentrum in Kenia mit aufgebaut hat, zu Wort kommen", verrät Jörn Theissig und verspricht "alles andere als einen trockenen" Vortrag. Auch Schirmherrin Birgit Lutz freut sich bereits auf die Veranstaltung. "Ich weiß, was Christoph Kurth und Jörn Theissig da vorhaben. Das Gehen und Schlittenziehen wird noch das wenigste sein. Die Kälte und der nicht enden wollende Wind, der Fakt, dass jeder Handgriff kompliziert ist, dass der einzige windgeschützte Ort das Zelt ist, in dem es aber genauso kalt ist wie draußen, dass irgendwann alles weh tut – das wird an den Nerven zehren", prophezeit Lutz. Weitere Infos zum Projekt gibt es auf der Website www.arctic-ultra-spendenlauf.de im Internet.mov

(Mirco Overländer)
Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen