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Preise im RMV-Gebiet: OB-Pläne zur Fahrpreissenkung stoßen auf Widerstand

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) will die Fahrpreise in Frankfurt senken, hat aber eine bittere Niederlage in der schwarz-rot-grünen Koalition im Römer erlitten.
Foto: A. Dedert/Archiv

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) will die Fahrpreise in Frankfurt senken, hat dafür aber kein Mehrheit in der schwarz-rot-grünen Koalition im Römer. Nach Informationen der FNP trägt die Frankfurter CDU seinen Vorstoß, der heute im Aufsichtsrat der Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) beschlossen wurde, nicht mit. Demnach wird der Preis für ein Einzelticket für Erwachsene in Frankfurt von heute 2,90 Euro auf 2,75 Euro gesenkt, ein Tagesticket soll nur noch 5,35 Euro statt 7,20 Euro kosten. Diese Vergünstigung muss die Stadt Frankfurt finanzieren – die Rede ist von bis zu rund drei Millionen Euro pro Jahr. Doch eine politische Zusage, dass dieses Geld auch bereitgestellt wird, hat Feldmann bisher nicht. Nach seiner Darstellung ist das auch nicht nötig. "Über die Tarife entscheidet nicht die Frankfurter CDU-Fraktion", sagte er. Feldmann rechnet damit, dass sich die Vergünstigung selbst finanziert, weil zusätzliche Fahrgäste gewonnen werden. Die CDU ist gegen eine Preissenkung bei Einzelfahrscheinen und hat das dem Vernehmen nach auch in einer Sitzung der Koalitionsspitzen am Dienstag deutlich zum Ausdruck gebracht. Dagegen tragen die Grünen die Pläne mit, doch auch sie verurteilen das unabgestimmte Vorpreschen des Oberbürgermeisters. „So geht es nicht“, sagte Fraktionschef Manuel Stock. Unstrittig ist hingegen der Beschluss, die Preise für alle anderen Tickets wie Monats- und Jahreskarten in den kommenden drei Jahren um jeweils 1,5 Prozent anzuheben. Die Preissteigerung, die das gesamte RMV-Gebiet betrifft, fällt so gering aus wie noch nie in der Geschichte des RMV.

(mu)
 
 

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