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Straßenbau: Oberrad: Speckgäßchen wird ab August saniert

Das Speckgäßchen, eine Stichstraße parallel zur Offenbacher Landstraße, wird im Spätsommer für rund 70 000 Euro runderneuert. Am Donnerstag machten sich Mitarbeiter des Amtes für Straßenbau und Erschließung und CDU-Ortsvorsteher Christian Becker ein Bild und stellten sich Fragen der Anwohner.
Aus dieser Perspektive sieht das kaputte Speckgäßchen riesig aus – ist es aber nicht. Foto: Michael Faust Aus dieser Perspektive sieht das kaputte Speckgäßchen riesig aus – ist es aber nicht.
Oberrad. 

Noch bestimmt in Oberrad die gewaltige Großbaustelle zum Umbau der Offenbacher Landstraße das Bild. Doch wenn dieses Projekt, das seit rund einem Jahr die „Herzschlagader“ des Stadtteils östlich des Buchrainplatzes komplett blockiert, beendet sein wird, dann rücken die Bagger auf einem „Nebenschauplatz“ an. Das Speckgäßchen, eine kleine Stichstraße parallel zur Offenbacher Landstraße, wird grunderneuert.

Gestern trafen sich dort Anwohner, der CDU-Ortsvorsteher Christian Becker und zwei Mitarbeiter vom städtischen Amt für Straßenbau und Erschließung, um sich ein genaues Bild vor Ort zu machen und offene Fragen zu klären. Dabei ging es vor allem darum, wo die Anwohner während der Bauphase parken sollen, schließlich gibt es kaum Parkplätze hier. „Unter anderem deshalb warten wir mit den Arbeiten, bis die Baumaßnahme an der Offenbacher Landstraße abgeschlossen sein wird“, erklärte Andreas Jung vom Amt für Straßenbau und Erschließung. Außerdem sprachen sich die Anwohner dafür aus, aus dem Speckgäßchen eine verkehrsberuhigte Zone zu machen. „Das werde ich im April im Ortsbeirat 5 klären“, sagte Becker

Mischkanal bleibt

Er schätzt die Chancen dazu als sehr gut ein: „Am Hansenweg und an der Alfred-Delp-Straße sieht die Situation sehr ähnlich aus, und auch dort gibt es verkehrsberuhigte Bereiche.“ Auch wollte ein Anwohner wissen, ob im Zuge der Straßensanierung der vorhandene Mischkanal in ein Zwei-Kanal-Netz, bei dem Abwasser und Regenwasser getrennt abfließen, umgewandelt wird. „Es bleibt ein Mischkanal“, sagte Jung. Dass sie nach dem Umbauende an der Offenbacher Landstraße wieder eine Baustelle direkt vor ihrer Haustüre haben werden, ist für die Anwohner kein Problem. Im Gegenteil: „Wenn wir danach eine ordentliche Straße haben, nehme ich das gerne in Kauf“, sagte die Anwohnerin Sabine Gotta. „Denn bei starkem Regen fließt das Wasser nicht richtig ab.“ Nicht selten sei infolgedessen der Keller ihres Hauses überflutet worden.

Etwa 80 Meter lang

Frühestens im August soll die Sanierung des etwa 80 Meter langen und maximal 4,50 Meter schmalen Speckgäßchens beginnen. Die Asphaltdecke wird abgetragen und durch Pflastersteine ersetzt. Auch die Bordsteine werden erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich sechs bis acht Wochen dauern. „Die reine Bauzeit beträgt etwa sechs Wochen“, sagte Jung vom Amt für Straßenbau und Erschließung.

Zur Optimierung werden bei allen Gewerken Versorger wie Telekom und Mainova involviert, damit sie während der Bauarbeiten etwa Leitungen erneuern können. Vorstellbar sei etwa, das Speckgäßchen ans Glasfasernetz anzuschließen.

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