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Prozess in Frankfurt: Opfer stirbt nach Prügel-Attacke - Mehr als 10 Jahre Haft?

Nach dem Tod eines Mannes läuft in Frankfurt der Prozess gegen den mutmaßlichen Schuldigen: Er soll den Verstorbenen im letzten Dezembers schwer zusammengeschlagen haben, dass dieser später seinen Verletzungen erlag. Die Staatsanwaltschaft klagt wegen Totschlag, die Verteidigung plädiert auf Körperverletzung mit Todesfolge.
(Symbolfoto) (Symbolfoto)
Frankfurt. 

Weil er einen Mann mit Schlägen und Tritten getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft für einen 28-Jährigen zehneinhalb Jahre Haft gefordert. Die Anklage sprach vor dem Landgericht Frankfurt von Totschlag. Der Angeklagte war im Dezember 2015 mit dem späteren Opfer in Rödelheim aus bislang ungeklärtem Anlass in Streit geraten.

Direkt nach den Gewalttaten fiel der 30-jährige in Koma, einige Monate später starb er an den schweren Kopfverletzungen. Dem Anklagevertreter zufolge trat und schlug der Angeklagte mit bedingtem Tötungsvorsatz zu. Der Verteidiger bestritt dies jedoch und plädierte stattdessen auf eine vierjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Die Schwurgerichtskammer will am Freitag das Urteil bekanntgeben.

(ge)
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