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Demonstration: Parade der Kulturen geht in diesem Jahr neue Wege

In diesem Jahr gibt es eine Premiere bei der Parade der Kulturen: Zum ersten Mal beginnt die Veranstaltung mit einer zentralen Kundgebung auf dem Römerberg. Erst dann setzt sich der Demonstrationszug mit seinen Teilnehmern in Bewegung.
Die Verein- und Kulturszene in Frankfurt ist sehr bunt. Das verdeutlicht die Parade der Kulturen. Hier zeigt der Verein „Dongfang Chinese Dance & Music School Frankfurt“ einen Drachentanz. Foto: Andreas Arnold (dpa) Die Verein- und Kulturszene in Frankfurt ist sehr bunt. Das verdeutlicht die Parade der Kulturen. Hier zeigt der Verein „Dongfang Chinese Dance & Music School Frankfurt“ einen Drachentanz.
Frankfurt. 

„Gemeinsam – Solidarisch – Frankfurt!. So lautet in diesem Jahr das Motto der „Parade der Kulturen“, mit der zu mehr „Respekt, Gerechtigkeit und Teilhabe“ aufgerufen wird. Bisher haben sich knapp 50 Vereine und Organisationen angemeldet. Zentraler Bestandteil der Veranstaltung ist der Demonstrationszug durch die Frankfurter Innenstadt.

Start am Römerberg

Bei der elften Auflage der Veranstaltung, die vom Frankfurter Jugendring (FJR) organisiert wird, ist aber vieles anders. Das fängt bei der Strecke durch die Innenstadt an. Sie hat ihren Beginn mit einer zentralen Auftaktveranstaltung. Denn anders als in den vergangenen Jahren wird es am Samstag, 16. Juni, erstmalig eine Auftaktkundgebung am Römerberg geben. Hier versammeln sich alle Gruppen, ehe sich der Demonstrationszug dann gegen 12 Uhr in Bewegung setzen wird.

Die Strecke, die die Teilnehmer zurücklegen, ist etwas modifiziert und mit 3,8 Kilometer auch etwas länger als in den vergangenen Jahren. Rund drei Stunden sind die Teilnehmer des Demonstrationszuges unterwegs, bis sie um 15 Uhr wieder auf dem Römerberg zurückerwartet werden. Die Strecke führt vom Römerberg zum Mainkai und von dort weiter zum Willy-Brandt-Platz, Friedensstraße und Kaiserstraße sowie vom Roßmarkt zur Hauptwache, Große Eschenheimer Straße, Bleichstraße, Konrad-Adenauer und Kurt-Schumacher-Straße, Mainkai (Ende für PKW/LKW) und Fahrtor zurück zum Römerberg. Dort findet dann auch die Abschlusskundgebung statt.

Die Jugendverbände des FJR bieten wieder kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche am Mainkai an – von Hüpfburg über Kletterwand bis hin zu Kinderschminken oder Kicker-Turnieren. Zudem gibt es auf der Römerbühne Musik- oder Gesangseinlagen. Diese finden statt, während der Demonstrationszug unterwegs ist und nach der Abschlusskundgebung von 16 bis 20 Uhr.

Markt fällt aus

Verzichten müssen Besucher 2018 auf den beliebten Markt der Kulturen, bei dem Vereine einen Info-, Handwerks- oder Gastronomiestand betreiben konnten. Sicherheits- und Hygieneauflagen hätten einen deutlich höheren Etat erfordert. Kulturvereine hatten daraufhin protestiert, da sie keine Möglichkeit hätten, sich und ihre Arbeit bei der Parade der Kulturen vorzustellen.

Der FJR zählt auf das Engagement auch dieser Vereine und Gruppen, um langfristig eine tragfähige Lösung zu entwickeln, um den Markt der Kulturen wieder zu beleben. Am 18. August soll es zu deshalb auch eine eigene Veranstaltung geben, um die Weichen für die Parade der Kulturen und den Markt der Kulturen zu stellen. Denn der Frankfurter Jugendring ist nach wie vor der Ansicht, dass der Markt der Kulturen ein wichtiger Teil der Parade ist. Nur in der Organisation und Verantwortung müssen die Karten neu gemischt werden, da der FJR nicht allein einen solchen logistischen Aufwand stemmen kann.

(red)

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