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Ortsbeirat: Parkplatzsituation in Bergen-Enkheim soll besser geordnet werden

Von Der Ortsbeirat 16 will die Parksituation in drei Straßen verbessern. Die Stadt will aber bislang dort nicht handeln.
Weil in der Leuchte immer wieder Autos auf dem Bürgersteig vor der Döneria und der benachbarten Pizzeria halten und Radler und Fußgänger behindern, will die WBE-Fraktion hier ein Halteverbot. Foto: Leonhard Hamerski Weil in der Leuchte immer wieder Autos auf dem Bürgersteig vor der Döneria und der benachbarten Pizzeria halten und Radler und Fußgänger behindern, will die WBE-Fraktion hier ein Halteverbot.
Bergen-Enkheim. 

Erst kritisierte der Ortsbeirat 16 eine Parkraumstudie der Stadtverwaltung (wir berichteten) für das Umfeld der U-Bahn-Endhaltestelle in Enkheim, nun folgen konkrete Anträge an die Stadtverwaltung. Um die Erreichbarkeit von medizinischen Dienstleistern in der Carl-Zeiss-Straße zu verbessern, fordert die Fraktion der Bürger für Frankfurt (BFF) Kurzeitparkzonen.

Eine Zone soll von der Edison- bis zur Carl-Zeiss-Straße 3 das Parken über zwei Stunden gestatten. Dasselbe solle vor dem Haus Edisonstraße 16 erfolgen. In der Carl-Zeiss-Straße gebe es eine Orthopädie-Praxis, ein Reha- und Therapiezentrum und einen Zahnarzt; viele Patienten seien älter oder gehbehindert. „Sie brauchen nahe gelegene Parkplätze“, so Ellen Wild.

„Die Röntgenstraße steht voller Dauerparker und auch die Westseite in der noch gut erreichbaren Edisonstraße ist dauerbelegt“, erklärt Wild. Auf der Ostseite seien die einzigen Parkplätze ab der Hausnummer 16 als eingeschränktes Parkverbot ausgeschildert. Beim nahen Lidl-Markt riskiere jeder 30 Euro Bußgeld, wer länger als eine Stunde parke – dies sei keine Alternative. Im Umfeld der medizinische Betriebe gebe es zudem nur einen Behindertenparkplatz.

Handlungsbedarf

Die Parksituation in der Carl-Zeiss- und Edisonstraße hatte die Stadt in ihrer Studie nicht untersucht, da sie aus Sicht der Planer zu weit von der Endhaltestelle entfernt sind. In der angrenzenden Röntgenstraße jedoch stellte die Studie fest, dass hier von 9 bis 16 Uhr quasi alle Parkplätze belegt sind.

Der einzige Straßenabschnitt, für den die Parkraum-Studie dringenden Handlungsbedarf bescheinigt, ist die Leuchte nahe der Kreuzung mit der Vilbeler Landstraße. Weil hier tagsüber keine Parkplätze frei sind, wie die Studie bestätigt, parken viele Autos auf dem Bürgersteig oder Fahrradweg, etwa vor dem Haus Nummer 2. „Verschärft wird die Situation an dieser Stelle noch durch zwei Lieferdienste“, schreibt die Fraktion „Wir Bergen-Enkheimer“ (WBE) in ihrem Antrag. „Viele Kunden kommen mit dem Auto, um ihre Bestellungen abzuholen und stellen ihr Fahrzeug dann direkt vor den Geschäften auf Radweg und Bürgersteig ab.“ Um die Situation zwischen der Kreuzung und der nahen Bushaltestelle sicherer zu machen, müsse von der Kreuzung bis zum Haus Nummer 12 ein eingeschränktes Halteverbot her. Dort zu parken, behindere Fußgänger oder gefährde sie gar, besonders Menschen mit Kinderwagen und ältere Menschen, die auf eine Gehilfe angewiesen sind.

Kreuzung sichern

Zwei weitere Anträge befassen sich mit der Kreuzung von Borsigallee, Leuchte, Triebstraße und Vilbeler Landstraße. Die CDU möchte die Ampelschaltung so anpassen, dass Fußgänger „grüne Welle“ haben beim Weg von der Triebstraße zur Haltestelle.

Immer wieder gebe es gefährliche Situationen, weil eine Ampel auf dem Weg über die Vilbeler Landstraße Rot zeige, wenn die andere grün sei. Und weil der Fußgängerüberweg oft von Reisenden mit Koffern oder Behinderten mit Rollstühlen und Rollatoren genutzt werde, will die WBE dort die Stolperfallen beseitigt sehen.

Nächste Sitzung des OBR 16

Der OBR 16 tagt am Dienstag, 15. August, um 19.30 Uhr in der Nikolauskapelle, Am Königshof / Marktstraße 56. Die Sitzung ist öffentlich.

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