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Pavillon auf dem Goetheplatz regt zu Diskussionen an

Frankfurt. 

Mit einem provisorischen Pavillon auf dem Goetheplatz wollen die Macher des „Architektursommers Rhein-Main“ die Diskussion über die Stadtentwicklung beflügeln. Das 30 Meter lange und acht Meter hohe Gebäude in Holzbauweise, für das am Donnerstag Richtfest gefeiert wurde, steht ein Jahr lang für Veranstaltungen zur Verfügung. „Der Pavillon ist offen für alle, die etwas zur Stadtentwicklung beitragen und darüber diskutieren möchten, wie ihre Stadt der Zukunft aussehen und funktionieren könnte“, sagte Architekt Ian Shaw, der das komplett demontierbare Gebäude entworfen hat. Es steht eine technisch voll ausgestattete Bühne zur Verfügung. Das Bauwerk selbst solle nicht im Vordergrund stehen.

Trotzdem wird sich die Diskussion aber auch darum drehen. Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) ist nach wie vor ein Anhänger der Idee, die große Platzfläche von Roßmarkt, Goetheplatz und Rathenauplatz dauerhaft mit einem Gebäude zu gliedern. Der provisorische Pavillon kann seiner Ansicht nach helfen, sich ein realistisches Bild von der Wirkung zu machen.

Eröffnet wird der „Zukunftspavillon“, der wie schon das Architektursommer-Schiff auf dem Main in Zusammenarbeit mit dem „Frankfurter Garten“ betrieben wird, am 27. November. In den beiden Wochen danach werden die beiden Architektursommer-Vereine Frankfurt/Offenbach und Wiesbaden/Mainz Veranstaltungen anbieten. Geplant waren diese Perspektivwochen ursprünglich schon für den September. Doch die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit machten Plänen einen Strich durch die Rechnung.

Der von Sponsoren finanzierte Pavillon soll ein Jahr lang stehen bleiben. Anschließend kann er abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden. Einen „ökologischen Clou“ heben die Initiatoren besonders hervor: In die Architektur werden Nutzpflanzen integriert, die Pflanzgefäße sind Teil der Statik des Gebäudes.

(mu)
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