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Nach Brand: Politiker fordern Wiederaufbau des Goetheturms

"Spätestens morgen sollte das Hochbauamt mit den Plänen beginnen", sagt ein Stadtverordneter.
Foto: Fritz Demel Foto: Fritz Demel

Nach dem Brand des Goetheturms in der Nacht zum Donnerstag werden Forderungen nach einem Wiederaufbau des Frankfurter Wahrzeichens laut.

Der Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann (SPD):

"Mit Bestürzung habe ich den Brand des Goetheturms vernommen. Ich werde Stadtrat Schneider voll dabei unterstützen, dass der Goetheturm sofort wieder aufgebaut wird. Der Goetheturm ist eines der Wahrzeichen unserer Stadt. Wir werden die Mittel dafür umgehend bereitstellen. Am heutigen Morgen hat mich ein E-Mail der Nassauischen Sparkassen Stiftung erreicht, die sich für den Wiederaufbau engagieren möchte. Eine Initiative, die das Wesen unserer Stadt deutlich macht, mich mit Stolz erfüllt. Wir werden kurzfristig ein Spendenkonto einrichten, um den Wiederaufbau im bürgerschaftlichen Sinne zu unterstützen."


Der Bürgermeister von Frankfurt, Uwe Becker (CDU):

"Mit unserem Goetheturm verliert Frankfurt eines seiner beliebtesten Wahrzeichen und einen besonders sympathischen Ort der Identifikation vieler Frankfurterinnen und Frankfurter mit unserer Stadt. Ich bin dafür, dass wir ihn so schnell wie möglich wieder aufbauen."

Der Stadtverordnete Jan Schneider (CDU):

"Mit dem Goetheturm hat Frankfurt am Main eines seiner Wahrzeichen verloren. Was für ein herber Verlust, so wenige Jahre nach der aufwändigen Sanierung!
Auch wenn wir zurzeit mit Schulen, Kindertagesstätten und anderen städtischen Gebäuden alle Hände voll zu tun haben - spätestens morgen sollte das Hochbauamt mit den Planungen für den Wiederaufbau beginnen. Ich hoffe, das es hierfür eine breite politische Mehrheit geben wird."

Yannick Schwander, Kreisvorstand Junge Union Frankfurt:

"Die Junge Union Frankfurt am Main ist zutiefst betroffen vom Brand und Einsturz des Goetheturms. Sie setzt sich aber umgehend für den Wiederaufbau ein und schlägt ein bürgerliches Engagement in Form einer Spendenkampagne vor."

Ursula Auf der Heide, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer:

"Ich muss wirklich weinen. Der Goetheturm hat alle berührt (...) Es ist gut, dass Stadtrat Jan Schneider gleich das Hochbauamt ansprechen will, aber ich meine insbesondere wir Sachsenhäuserinnen und Oberräderinnen sind jetzt auch gefragt, das ist doch in unserem Vorgarten! Wir brauchen viele kreative Geldsammelideen, Spenden, Bastelaktionen, Kunstaktionen, Benefizkonzerte ... aber das bekommen wir hin."

Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad:

"Ich bin zutiefst schockiert. Mit dem Brand des Goetheturms verliert Frankfurt eines seiner historischen Wahrzeichen. Wir haben ein Stück Geschichte verloren.“

Martin-Benedikt Schäfer, Kreisvorsitzender der Jungen Union in Frankfurt:

„Der Goetheturm ist eines der größten Wahrzeichen Frankfurts und weit über die Stadtgrenzen bekannt. Es bedarf jetzt gemeinsamer Anstrengung von Politik, Stadtgesellschaft und Wirtschaft, den Turm so schnell es nur geht wieder zu errichten. Und zwar originalgetreu. Frankfurt ist die Stadt der Bürger und des bürgerlichen Engagements. Dieses muss auch beim Wiederaufbau des Goetheturms an den Tag gelegt werden."

Nicola Beer, die Generalsekretärin der FDP:

"#Goetheturm muss wieder aufgebaut werden. Gut, wenn es @Stadt_FFM macht, #Bürgerinitiative auch, bin dabei."

Crowdfunding-Projekt für den Wiederaufbau

Der frankfurter Autor Michael Wutzke hat am Donnerstagvormittag ein Crowdfunding-Projekt für den Wiederaufbau des Goetheturms gestartet. Der gesammelte Betrag solle "vollständig" für den Wiederaufbau verwendet werden, schreibt Wutzke.

Mehr Infos zum Crowdfunding finden Sie hier.



Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Fotos: Der Frankfurter Goetheturm im Laufe der Zeit

Bilderstrecke Rückblick: Das war der Frankfurter Goetheturm
Er war einer der attraktivsten Aussichtspunkte der Stadt: Der Frankfurter Goetheturm ist in der Nacht auf den Donnerstag, 12. Oktober, komplett abgebrannt. Er war nach vier Jahren aufwändiger Sanierung am Freitag, 11. April 2014, wieder für Besucher geöffnet worden. Der Bild entstand beim 27. Goetheturm-Fest des Vereinsrings Sachsenhausen. Fotos: RüfferBei gutem Wetter konnte man bis zum Spessart und den Taunus blicken.Insgesamt 196 Stufen führten zur Aussichtsplattform.
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