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Stadtgesundheitskonferenz: Prävention Stadt, Hochschule und Krankenkasse arbeiten gemeinsam an Projekt

„Gesund aufwachsen“ ist das Thema der 1. Frankfurter Stadtgesundheitskonferenz, die am Montag, 15. Oktober, in der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) stattfindet.
Setzen sich für ein gesünderes Leben ein: Maren Kochbeck und Reiner Stock von der Selbsthilfe-Kontaktstelle. Foto: WYGODA Setzen sich für ein gesünderes Leben ein: Maren Kochbeck und Reiner Stock von der Selbsthilfe-Kontaktstelle.
Frankfurt. 

Mit der Stadtgesundheitskonferenz stellt sich das Präventionsprojekt „Gut geht’s“ vor. Das Gesundheitsdezernat der Stadt Frankfurt kooperiert dabei mit dem Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurter Hochschule UAS, dem Selbsthilfe Verein und der Techniker Krankenkasse (TK). Die TK fördert das auf fünf Jahre angelegte Projekt seit Sommer 2017.

„Stadtgesundheitskonferenzen sind in vielen Kommunen und Regionen ein bereits seit Jahren erprobtes und erfolgreiches Instrument der Gesundheitsförderung und Prävention“, erklärt Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Wir erfinden das Rad also nicht neu, sondern wollen mit ’Gut geht’s’ auch in Frankfurt die Zusammenarbeit aller Akteure stärken, um gesundheitliche Chancengerechtigkeit gemeinsam nachhaltig voranzubringen.“

Die TK unterstützt Kommunen wie Frankfurt, die Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk Deutschland sind. „Die TK kommt ihrem gesetzlichen Auftrag nach, Projekte zu fördern, die nachhaltig wirken. Die Chancen, dass dies bei ’Gut geht’s’ gelingt, ist groß, weil die Partner ressortübergreifend kooperieren – so, wie es im Präventionsgesetz vorgesehen ist“, sagt Nina Martin, Expertin für nichtbetriebliche Lebenswelten Hessen bei der TK.

Jährliche Konferenz

Das Instrument zur Zusammenführung vorhandener Angebote und Initiativen sowie für die Erarbeitung eines Handlungskataloges für gezielte gesundheitsförderliche und präventive Maßnahmen ist die jährliche Stadtgesundheitskonferenz. Die dort erarbeiteten Handlungsempfehlungen sollen anschließend in Arbeitsgruppen mit Betroffenen, Mitarbeitern städtischer Ämter und Bürgern weiter präzisiert und in Krippen, Kitas und Schulen in Frankfurt umgesetzt werden.

„Die Mitwirkung der Frankfurter an der Gestaltung der gesunden Stadt, ist dabei sehr wichtig und in ’Gut geht’s’ verankert“, erklärt Reiner Stock von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt. „Nur wenn sie wirklich mitwirken können, entsteht die Möglichkeit, dass die Einwohner Frankfurts auch wirklich ein gesünderes Leben führen können.“

Pilot-Stadtteil

Geplant ist, erste Maßnahmen zunächst in einem Pilot-Stadtteil zu verwirklichen und sie im folgenden Jahr auf das Stadtgebiet zu übertragen. Prof. Dr. Wolfram Burkhardt, Direktor des Zentrums Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der UAS und stellvertretender Projektleiter, ist vom Erfolg des Projekts überzeugt. „Mit dem Projekt haben wir die Chance, wirkliche gesundheitliche Verbesserungen für die Menschen in Frankfurt zu erreichen. Durch die intensive Kooperation der Stadt, der Wissenschaft und der Praxis wird echte Gesundheitsförderung möglich.“

Die Koordinierung übernimmt das städtische Gesundheitsamt. „Um nachhaltig und effizient Gesundheitsförderung und Prävention umzusetzen, braucht es eine gemeinsame Handlungsstrategie “, betont Projektleiterin Manuela Schade. „Wir wollen dafür notwendigen Strukturen in Frankfurt aufbauen und gezielte Angebote für die Gesundheit und Lebensqualität der Frankfurter befördern.“

„Gesundheit ist unser höchstes Gut“, betont Stadtrat Majer. „Es zu schützen und zu fördern muss praktische Konsequenzen haben in unserer ganzen Stadt – angefangen bei den Kindern.“

(red)

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