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Flughafen Frankfurt: Promis eröffnen Luxus-Lounge am Flughafen

Von Am Flughafen hat ein neuer Wohlfühltempel eröffnet. Auf 1300 Quadratmetern wird wirklich wichtigen Gästen Unterhaltung und Luxus geboten. Gestern verschafften sich gut 180 Besucher einen ersten Eindruck.
Haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und trafen sich gestern bei der Eröffnung des neuen VIP-Lounge am Flughafen (von links): Popstar Thomas Anders mit seiner Frau Claudia und Kai Böcking, der durch die Moderation der Musiksendung „Formel Eins“ bekannt wurde. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und trafen sich gestern bei der Eröffnung des neuen VIP-Lounge am Flughafen (von links): Popstar Thomas Anders mit seiner Frau Claudia und Kai Böcking, der durch die Moderation der Musiksendung „Formel Eins“ bekannt wurde.
Flughafen. 

Seit etlichen Jahren haben sie sich nicht gesehen. Nun trafen gestern Sänger Thomas Anders und seine Frau Claudia auf den ehemaligen Moderator der Musiksendung „Formel Eins“ Kai Böcking bei der Eröffnung der neuen VIP-Lounge am Flughafen, wo auch Modemacher Harald Glööckler vorbeischaute.

Böcking kam gerade aus Dubai, wo er gut vier Wochen lang für die Produktion der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ tätig war. „Wir kennen uns noch von ,Formel Eins‘-Zeiten, aber erst nach Thomas’ Modern-Talking-Zeit“, erinnert sich Böcking. „Wir haben uns Jahre nicht gesehen, und das ist wirklich schade“, ergänzt Thomas Anders. Der hat zurzeit alle Hände voll zu tun, schließlich erscheint demnächst sein neues Album „Pures Leben“. „Es ist das erste, das ich auf Deutsch mache.“ Aus Anders ist ein Solo-Weltstar geworden: „Seit gut drei Jahren läuft es in Amerika gut und seit einiger Zeit auch in Südostasien.“

Wer weltweit unterwegs ist, muss viel fliegen und kennt sicher einige VIP-Lounges. In dem gut 1300 Quadratmeter großen Gebäude, das im Transitbereich B des Terminals 1 liegt und dessen Ausstattung der eines Fünf-Sterne-Hotels entspricht, stecken gut zwei Jahre Bauzeit. Es gibt eine Club-Lounge mit einer Bar, eine Konferenzlounge für Delegationen, eine Cigar- und eine Gaming-Lounge sowie acht private Suiten unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Die Kosten für dieses Projekt, dass das bereits bestehende Angebot des VIP-Services im Transitbereich A erweitert, lagen im unteren zweistelligen Millionenbereich.

Design von einer Gräfin

„Mit dieser zweiten VIP-Lounge haben wir einen ganz besonders luxuriösen Rückzugsbereich abseits der stark frequentierten Gates geschaffen – eine Oase der Ruhe und Entspannung“, sagt Anke Giesen, Vorstand Operations des Flughafenbetreibers Fraport. Fürs Interieur zeichnete die Firma MM Design aus Frankfurt von Bergit Gräfin Douglas verantwortlich. Mehr als 180 Kunstwerke zieren die Wände des Luxustempels. Ausgesucht hat sie ihre Tochter Marie-Catherine Gräfin Douglas, die in München und Paris Kunstgeschichte studiert hat. „Es muss zum Einrichtungsstil passen, modern, aber auch klassisch sein“, sagt diese. So schmückt nun Kunst aus verschiedenen Jahrhunderten die Räume. Es gibt Werke zeitgenössischer Künstler wie Alex Katz und Jakob Mattner, Zeichnungen und Lithographien, Grafiken des 18. Jahrhunderts und Japanische Tuschezeichnungen des 19. Jahrhunderts.

Hohe Preise

Das alles hat seinen Preis und der ist ebenfalls im höheren Segment angesiedelt. Der Lounge-Zugang kostet für an- oder abreisende Gäste 330 Euro, für Umsteiger 340 Euro. Begleitpersonen zahlen weniger, nämlich 180 Euro, und die Suiten kosten je nach Ausstattung zwischen 100 und 600 Euro extra – ohne Mehrwertsteuer. In diesem Jahr rechnen die Macher mit bis zu 35 000 Gästen. Die derzeit 75 Mitarbeiter der Lounge sollen für individuellen Service von bis zu 80 Gästen sorgen, wobei zur gleichen Zeit maximal 15 Betreuungen möglich sind.

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