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RTW soll zum Nordwestzentrum führen

Praunheim. 

Die Vorplanungen für die Regionaltangente West (RTW) sind abgeschlossen. In der Sitzung des Ortsbeirats 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) stellten jetzt Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) und Peter Forst, Geschäftsführer der RTW-Planungsgesellschaft, die Pläne vor.

Gute Nachricht für die Praunheimer: Die Knackpunkte sind beseitigt. Von Eschborn kommend wird die Bahn die Autobahn über eine Brücke queren und hinter dem Umspannwerk entlang der Heerstraße ins Gewerbegebiet führen. Die U 6 wird verlängert, so dass Fahrgäste über zwei Teilbahnsteige (der für die RTW ist 96, der für die U-Bahn 80 Zentimeter hoch, eine Rampe verbindet sie) umsteigen können. Die vielkritisierte Planung, die RTW direkt an der Heerstraße zu führen, ist somit vom Tisch.

Einziger Wermutstropfen: Bislang endet die RTW in Praunheim. Doch das soll so nicht bleiben, auch wenn ein Tunnel unter der Europäischen Schule zum Nordwestzentrum mit 55 Millionen Euro zu teuer ist. Die Planung möglicher Alternativen zur Weiterführung der RTW in die Nordweststadt oder nach Niederursel beziehungsweise zum Riedberg wurde zwar zunächst zurückgestellt, „sie sollen später in das laufende Planfeststellungsverfahren eingebracht werden“, betonte Majer.

Das kommt dem Ortsbeirat entgegen: Das Gremium beschloss zum einen einstimmig den SPD-Antrag, dass die Weiterführung der Trasse zum Nordwestzentrum weiterverfolgt wird, sobald feststeht, dass die Europäische Schule den bisherigen Standort verlassen wird. Zum anderen unterstützt der Ortsbeirat den FDP-Antrag, nach dem der Magistrat die langfristige Nutzung der Europäischen Schule aufgeben und die Trasse für RTW und Ortsumfahrung frei machen soll.

(sim)
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