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Randale nach Demo

Eine zunächst friedliche Demonstration gegen die Räumung eines Hauses im Gallus ist eskaliert. Etwa 40 Demonstranten randalierten im Anschluss in Sachsenhausen.
Die Demo begann im Gallus und wurde auf der Zeil fortgesetzt.	Foto: Kammerer Foto: Bernd Kammerer (..) Die Demo begann im Gallus und wurde auf der Zeil fortgesetzt. Foto: Kammerer
Frankfurt.  Nach einer friedlichen Demonstration gegen die Räumung des besetzten ehemaligen Sozialrathauses im Gallus (Krifteler Straße 84) ist es gestern Abend nach Polizeiangaben in Sachsenhausen zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Anwohner informierten gegen 20<nobreak/>Uhr die Polizei, wonach zum Teil vermummte Personen Scheiben eingeschlagen hätten und andere Sachbeschädigungen begingen. Daraufhin stoppte die Polizei in Höhe Eiserner Steg und Walter-Kolb-Straße jeweils etwa 40 Demonstranten, stellte deren Personalien fest und ließ sie dann wieder laufen.

Nach Informationen dieser Zeitung ist am Haus Oppenheimer Straße 17, in dem sich die Kreisgeschäftsstelle der Grünen befindet, die Eingangstür eingeschlagen worden, die Fassade des Hauses wurde mit Eiern beworfen. Grünen-Bürgermeister Olaf Cunitz gilt als politisch verantwortlicher für die Räumung des besetzten Hauses in der Krifteler Straße am Samstagabend. Die Juso-Sprecher Darius Shafiei und Thomas Weber werfen Cunitz vor, er habe damit „alle Beteuerungen und Willensbekundungen der Grünen, ihnen sei an sozialem Ausgleich und einem dialogorientierten Politikstil gelegen, als leere Phrasen entlarvt“.

Gegen 18 Uhr hatte die Demonstration gestern Abend friedlich begonnen. Die Protestler marschierten durch die Frankenallee und skandierten „Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag.“ An der Galluswarte stiegen die Demonstranten in S-Bahnen, fuhren zur Hauptwache und demonstrierten auf der Zeil weiter. An der Konstablerwache löste sich der Zug gegen 19.30 Uhr auf. Anschließend kam es in Sachsenhausen zu den Ausschreitungen.    wa
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