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Nach jahrelangem Rechtsstreit: Rennbahn wird voraussichtlich am 21. September zwangsgeräumt

Die Zwangsräumung des Frankfurter Rennbahn-Geländes könnte am 21. September vollzogen werden. Nur der Bundesgerichtshof kann die Räumung noch vor dem 21. September stoppen.
Galopprennbahn Frankfurt. Foto: Alexander Heinl/Archiv Galopprennbahn Frankfurt.
Frankfurt/Karlsruhe.  Das Frankfurter Rennbahn-Gelände wird nach jahrelangem Streit voraussichtlich am 21. September zwangsgeräumt. Das sagte der Sprecher des Amtsgerichts, Frank Richter, am Donnerstag. Nur wenn der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe der Stadt vorher die Räumung noch untersagen sollte, werde das Verfahren gestoppt. Der Renn-Klub hatte beim BGH Revision eingereicht und hofft auf Vollstreckungsschutz. Die Richter in Karlsruhe haben darüber aber noch nicht entschieden.

Die zuständige Gerichtsvollzieherin müsse mit der Zwangsräumung jedoch nicht auf das BGH-Urteil warten, sagte Richter. Die Ankündigung sei vorschriftsgemäß drei Wochen vor dem 21. September erfolgreich zugestellt worden.

Auf dem Gelände im Stadtteil Niederrad will der Deutsche Fußballbund (DFB) ein Leistungszentrum bauen. Die Stadt wollte dem DFB das Rennbahngelände eigentlich schon 2016 übergeben. Ein langer Rechtsstreit machte dies jedoch bislang unmöglich. Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte im Juli die Berufung des Renn-Klubs gegen die Räumungsklage der Stadt abgelehnt.

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