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Nordwestzentrum: Rewe-Center im Nordwestzentrum schließt für neun Monate

Von Das Rewe-Center im Nordwestzentrum wird verkleinert und saniert. Am 4. März hat der Supermarkt ein letztes Mal geöffnet, Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die nicht mehr benötigte Fläche wird gänzlich umgestaltet.
In einer Woche ist Schluss: Ein Plakat an der Eingangstür kündigt die Schließung des Marktes im Nordwestzentrum an. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) In einer Woche ist Schluss: Ein Plakat an der Eingangstür kündigt die Schließung des Marktes im Nordwestzentrum an.
Nordweststadt. 

Die Nachricht kommt wie aus heiterem Himmel: In einer Woche, am Samstag, 4. März, öffnet das Rewe-Center im Nordwestzentrum ein vorerst letztes Mal seine Türen. Das verrät ein Schild, das seit einigen Türen an den großen Eingangstüren prangt. Mehr Informationen stehen darauf allerdings nicht, was vor allem bei den Kunden für Verwirrung sorgt. „Aufgeklärt wird nur, wer nachfragt. Eine Mitarbeiterin hat mir mitgeteilt, dass der Markt saniert wird und in neun Monaten wieder öffnet“, berichtet ein Stammkunde.

Ja, bestätigt Rewe-Sprecherin Anja Krauskopf, der Markt wird tatsächlich umgebaut. Damit aber nicht genug. Er wird sich auch deutlich verkleinern. Knapp 9 000 Quadratmeter groß war die bisherige Verkaufsfläche, verteilt auf drei Etagen. Künftig wird es allerdings nur noch rund ein Drittel sein. „Der neue Rewe-Markt ist auf einer Fläche von 2 700 Quadratmetern geplant. Entstehen wird er im untersten der drei Stockwerke“, erklärt Krauskopf. Also dort, wo heute schon die meisten der Lebensmittel angeboten werden.

Die Verbesserung der Kundenfreundlichkeit sowie die Anpassung des Sortiments an das Verbraucherverhalten seien Gründe für die Verkleinerung des Marktes. Mit wirtschaftlichen Ursachen habe dies nichts zu tun, betont Anja Krauskopf. Ende des Jahres sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein. Trotz der Verkleinerung wird der Markt auch künftig ein Rewe-Center bleiben und somit auch nach diesem Konzept bestückt werden. Soll heißen: Die großzügigen Frischetheken mit Fisch und Fleisch bleiben.

Neues Konzept

Dass der Supermarkt einmal umgebaut wird, war übrigens keine Überraschung. Schließlich wurden nach der Integration der 20 Toom-Märkte in die Rewe-Region-Mitte vor drei Jahren alle Läden in „Rewe-Center“ umbenannt und sukzessive nach dem gleichnamigen Konzept saniert. Jetzt ist eben der Markt im Nordwestzentrum an der Reihe.

In der Größe, wie auch von der Aufteilung vergleichbar sein wird der Supermarkt künftig mit dem in Bad Nauheim. Der war schon immer ein Publikumsmagnet, nach dem Umbau vor vier Jahren sind die Umsätze noch weiter gestiegen. Der Markt war der erste, in dem die Handelskette ihr neues Thekenkonzept für Fisch realisierte. Optisch unterscheidet sich der Tresen nicht mehr von der Käse-, Fleisch- und Wursttheke – das soll künftig auch die Kunden im Nordwestzentrum erwarten. „Der Markt wird zwar kleiner, aber viel moderner und schöner“, verspricht Krauskopf. Auch für die Mitarbeiter des Marktes gibt es eine Lösung – sie werden in umliegenden Märkten untergebracht, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.

Großer Umbau

Was mit den beiden Stockwerken passiert, die künftig nicht mehr benötigt werden, weiß Georg Lackner, Geschäftsführer des Nordwestzentrums. „Meine Lippen sind versiegelt“, weist er allerdings nur auf einen offiziellen Termin in einigen Tagen hin. Allein dieses Aussage verrät: Lackner hat Größeres vor. Vielleicht bekommt die Nordweststadt ja doch endlich das lang erhoffte Kino – ein Thema was zuletzt im Zuge der großen Umbauten Anfang des Jahrtausends im Gespräch war.

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