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Früherer Baubeginn: Riederwaldtunnel: 2017 geht’s los

Wiesbaden/Frankfurt. 
Am Autobahndreieck Erlenbruch, der westlichen Zufahrt zum Riederwaldtunnel, wachsen die Betonwände entlang der Rampen empor – der Baubeginn des Tunnels selbst ist aber noch nicht in Sicht. Bild-Zoom Foto: Leonhard Hamerski
Am Autobahndreieck Erlenbruch, der westlichen Zufahrt zum Riederwaldtunnel, wachsen die Betonwände entlang der Rampen empor – der Baubeginn des Tunnels selbst ist aber noch nicht in Sicht.

Die ersten Bauarbeiten zur Vorbereitung des Riederwaldtunnels können möglicherweise schon im Herbst 2017 statt erst 2018 beginnen. Die Planungen und Vorbereitungen seien entsprechend fortgeschritten, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) gestern im Hessischen Landtag in Wiesbaden.

In einem ersten Schritt sollen drei unterirdische Leitungsbrücken zur Bündelung von Strom-, Gas- und Internetleitungen errichtet werden. Die Genehmigung hierfür soll nach Abschluss des noch laufenden Prüfverfahrens Anfang 2017 erteilt werden.

Bereits in diesem Jahr wurden 5,2 Millionen Euro am Autobahndreieck Erlenbruch verbaut. Das Autobahndreieck ist Teil des Gesamtprojekts Riederwald. Für das kommende Jahr wird für den Weiterbau des Autobahndreiecks und die Vorbereitungsarbeiten zum Tunnel mit Kosten von 15 Millionen Euro kalkuliert. „Noch müssen einige planerische und rechtliche Hürden genommen werden, aber wir sind zuversichtlich, dass uns das gelingt“, so Al-Wazir.

Aufgrund einer erneut gestiegenen Bevölkerungsprognose werden zurzeit die Unterlagen für das sogenannte Planänderungsverfahren aktualisiert. Das hatte Al-Wazir unter der Kritik der Opposition im vergangenen Jahr in die Wege geleitet, womit der ursprünglich geplante Baubeginn 2016 geplatzt war.

Hintergrund: In zehn Jahren muss der Tunnel weit mehr Verkehr verkraften als vor zehn Jahren prognostiziert worden ist.

(red)
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