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Rödelheim: Arthur-Stern-Platz wird im Februar fertig

Von Im Februar soll der Arthur-Stern-Platz endlich fertig und der Rödelheimer Bahnhof nach über zehn Jahren Plan- und Bauphase zum Mittelpunkt im Stadtteil werden. Trotzdem wird er den Ortsbeirat 7 auch in diesem Jahr beschäftigen, weil es auch noch weniger schöne Ecken gibt.
Noch ist der westliche Vorplatz des Rödelheimer Bahnhofs, der Arthur-Stern-Platz, eine Baustelle. Dies soll sich aber bald ändern – der Ortsbeirat wünscht es sich dringend. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Noch ist der westliche Vorplatz des Rödelheimer Bahnhofs, der Arthur-Stern-Platz, eine Baustelle. Dies soll sich aber bald ändern – der Ortsbeirat wünscht es sich dringend.

Noch sind es die Bauzäune, die auf dem Arthur-Stern-Platz, der Westseite des Rödelheimer Bahnhofs, die Blicke der vorbeieilenden Passanten auf sich ziehen. Doch schon im Februar soll das 400 Quadratmeter große Areal fertig sein, das letzte Puzzlestückchen in der Umgestaltung des Rödelheimer Bahnhofs, die nach jahrelanger Planung vor neun Jahren begann.

Ortsvorsteherin Michaela Will (SPD) Bild-Zoom
Ortsvorsteherin Michaela Will (SPD)

„Es ist wichtig, dass diese Dauerbaustelle endlich verschwindet“, hat Michaela Will (SPD), Vorsteherin des Ortsbeirates 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) allerdings „noch keine Vorstellung“ davon, wie der Platz und damit auch der gesamte Bahnhof einmal aussehen und wirken wird, wenn tatsächlich auch der letzte Bagger verschwunden sein wird. „Der Blick ist durch die Bauzäune und Bagger einfach versperrt, wir schauen einfach mal, wie es schlussendlich wird“, ist Will aber durchaus positiv eingestimmt.

Zumal mit der Fertigstellung des Platzes auch wieder neue Aufgaben auf den Ortsbeirat warten. Dazu gehört der Wochenmarkt, den die Stadtteilpolitiker gerne einführen möchten. Die Möglichkeiten dafür wurden mit der Neugestaltung des Platzes zumindest geschaffen. „Wie der östliche Bahnhofsvorplatz, der Baruch-Baschwitz-Platz, zeigt, werden diese Mittelpunkte im Stadtteil angenommen. Das wird sicher auch auf der Westseite funktionieren“, zählt sie mit dem Nikolausmarkt oder der spontanen Adventsaktion im vergangenen Dezember, als die Weihnachtsbeleuchtung angeknipst wurde, nur zwei Beispiele auf. „Es war dort fast schöner als in Alt-Rödelheim“, sagt Will.

Trotz all der positiven Dinge gebe es allerdings immer noch Verbesserungsbedarf am Rödelheimer Bahnhof. So werde die steile Rampe gerne von rasenden Radfahrern genutzt und die Unterführung sei „dreckig und schmuddelig“. Hier will der Ortsbeirat bereits mit der Januar-Sitzung aktiv werden. Dort steht ein interfraktioneller Antrag auf der Tagesordnung. Ein Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung der Unterführung soll initiiert werden. „Wir erhoffen uns so, dass die Wände weniger mit Graffiti beschmiert und verdreckt werden“, erklärt die Ortsvorsteherin.

Neuer Stadtteil

Es ist aber längst nicht nur der Rödelheimer Bahnhof, der den Ortsbeirat 2018 beschäftigt. Denn auch wenn bereits die ersten Untersuchungen laufen, der geplante neue Stadtteil im Nordwesten Frankfurts wird Bürger und damit auch Stadtteilpolitiker weiter bewegen. „Wir müssen abwarten, was das Ergebnis bringt. Ich bin aber überzeugt davon, dass es dazu wieder einige Anträge geben wird“, sagt Will.

Ein wichtiges Thema, das den neuen Stadtteil betreffe, sei nach wie vor der Verkehr. Und nicht nur dort, auch in der Westerbachstraße könnte es in den kommenden Jahren noch enger werden. Denn das Areal an der Gaugrafenstraße wird bebaut werden. Der Industrie-Immobilien-Konzern Segro plant dort einen großen Logistikpark. Zudem gibt es Planungen, dort auch das neue Bus-Depot der Frankfurter Verkehrsgesellschaft (VGF) anzusiedeln. Denn das Gebäude an der Straße „Am Römerhof“ in der Nähe des Rebstockparks ist stark sanierungsbedürftig. „Bevor das hier alles gebaut wird, brauchen wir ein vernünftiges Verkehrskonzept. Da sollte in diesem Jahr etwas passieren“, fordert Michaela Will.

Überraschende Themen

Was sonst noch im nächsten Jahr auf sie und ihre Ortsbeiratskollegen zukommt, davon will sich die Sozialdemokratin überraschen lassen. „Es kommen immer wieder Themen auf, von denen man nichts ahnt. Da geht es von jetzt auf gleich, und man wird von einer neuen Sache überrollt. Vor einem Jahr hätte ich auch nie daran gedacht, dass neben unserem Ortsbezirk ein neuer Stadtteil entstehen soll. Aber gerade diese Dinge sind es doch, die unsere Arbeit so spannend und abwechslungsreich machen, oder?“, freut sich Will.

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