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Ruhm und Geld für Wissenschaftler

Sie greifen nach den Sternen oder buddeln im Kaffeesatz der Erdgeschichte: Elf junge Forscher erhielten jetzt an der Goethe-Universität Preise bei der Akademischen Feier.
Frankfurt. 

Sie greifen nach den Sternen oder buddeln im Kaffeesatz der Erdgeschichte: Elf junge Forscher erhielten jetzt an der Goethe-Universität Preise bei der Akademischen Feier. Die mit 25 000 Euro am höchsten dotierte Auszeichnung, der Adolf Messer-Stiftungspreis, ging an Dr. Claudia Lederer. Sie forscht seit 2012 in Frankfurt über die Entstehung der Elemente in Sternen und will unter anderem Erkenntnisse über den Ursprung von Rohstoffen gewinnen.

Für die kunsthistorischen Einblicke in das Seelenleben mittelalterlicher Stifter erhielt Johanna Scheel, Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut, den Benvenuto-Cellini-Preis (3000 Euro). Trägerin des Forschungspreises (5000 Euro) der Rudolf Geißendörfer-Stiftung ist die Medizinerin Dr. Patrizia Malkomes. Die Assistenzärztin betreibt Grundforschung in der Krebstherapie. Der ebenfalls in der Krebsforschung engagierte Arzt Dr. Florian Andreas Geßler erhielt den Förderpreis der „Burse“ (3000 Euro) , einem gemeinnützigen Verein, der die Studentenhilfe unterstützt.

Der Rechtsanwalt Dr. Viktor Winkler und die Rechtshistorikerin Dr. Barbara Wolbring teilen sich den Werner Pünder-Preis (7000 Euro). Winkler setzte sich in seiner Doktorarbeit kritisch mit dem Buch „Privatrechtsgeschichte der Neuzeit“ des Juristen Franz Wieacker und der deutschen Rechtswissenschaft des 20. Jahrhunderts auseinander. Wolbring, die als Koordinatorin des Programms „Starker Start ins Studium“ der Goethe-Uni arbeitet, habilitierte über das „Trümmerfeld der bürgerlichen Welt. Öffentliche Diskurse über die Universitätsreform in der Besatzungszeit (1945-1949)“.

Für die beste Dissertation erhielt Dr. Anne Vogelpohl den „Wisag-Preis“ (5000 Euro), und Laura Picht erhielt für ihre Magisterarbeit „Überlegungen zur Datierung der Heiligen Halle in Priene anhand der Fundkeramik“ den Mediterran-Preis, der Nachwuchsarchäologen fördert. Der für Naturwissenschaftler ausgeschriebene Preis der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Uni wurde dreigeteilt: Darüber freuten sich die chinesische Geowissenschaftlerin Dr. Qiao Shu, der Physiker Dr. Ulf Bissbort und der Biowissenschaftler Dr. Eduard Resch.

(red)
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