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Schneller als erwartet: "S & K"-Prozess: Urteil schon nächste Woche

Oberstaatsanwalt Noah Krüger und seine Kollegen von der Anklagebehörde feilen derzeit ebenso wie die zahlreichen Verteidiger im "S & K&"-Prozess an ihren Schlussvorträgen.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv
Frankfurt. 

Mit einem so schnellen Ende hat eigentlich niemand gerechnet: Oberstaatsanwalt Noah Krüger und seine Kollegen von der Anklagebehörde feilen derzeit ebenso wie die zahlreichen Verteidiger im „S&K“-Prozess an ihren Schlussvorträgen, die bereits am morgigen Mittwoch vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts gehalten werden sollen.

Vorausgegangene Gespräche mit den Mitgliedern der Strafkammern hatten bereits die entsprechenden „Hausnummern“ ans Tageslicht gebracht – die beiden „S&K“-Gründer Stephan Schäfer (37) und Jonas Köller (35) erwarten Haftstrafen zwischen achteinhalb und neuneinhalb Jahren, für die beiden anderen Angeklagten wird etwas weniger herausspringen. Nur der fünfte Angeklagte wird dem Verfahren voraussichtlich noch länger erhalten bleiben. Der heute 38 Jahre alte Fondsmanager, im Vergleich zu den anderen Männern eher eine Randfigur, verzichtete auf ein Geständnis und sitzt – nachdem die Verfahren gegen die vier anderen Angeklagten abgetrennt wurden – nun allein auf der „S&K“-Anklagebank.

Sollten morgen bereits alle Schlussvorträge gehalten und auch den Angeklagten die Möglichkeit zum letzten Wort erteilt werden können, rüstet man sich bei Gericht bereits für die kommende Woche – möglicherweise Dienstag oder Mittwoch – zur Urteilsverkündung. Während in puncto Strafmaß die Spannung weitgehend raus sein dürfte, wird der Beschluss der Strafkammer zur Frage der weiteren Untersuchungshaft der Angeklagten gespannt erwartet.

Drei der vier Männer, darunter Schäfer und Köller, sitzen seit mehr als vier Jahren hinter Gittern. Sollten sie zu Haftstrafen von beispielsweise neun Jahren verurteilt werden, ist eine weitere Haftzeit von knapp zwei Jahren (Zwei-Drittel-Verbüßung) wahrscheinlich. Ob da noch Untersuchungshaft angebracht ist, dürfte fraglich sein.

(ge)
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