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Nominierungsparteitag in Frankfurt: SPD will Feldmann erneut zum OB-Kandidaten machen

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Foto: Arne Dedert/Archiv Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).
Frankfurt/Main. 

Frankfurt. Wenn heute im Bürgerhaus Bornheim Amtsinhaber Peter Feldmann zum SPD-Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 25. Februar gewählt wird, dürfen nur die Delegierten aus den SPD-Ortsvereinen abstimmen. Zu der Veranstaltung eingeladen sind aber alle Frankfurter.
Los geht es um 18 Uhr mit Grußworten der SPD-Oberbürgermeister Klaus Herzog (Aschaffenburg) und Sven Gerich (Wiesbaden). Mit ihnen hat sich Feldmann während seiner bisherigen Amtszeit immer gerne gezeigt, hat sie einmal sogar selbst im Auto abgeholt und nach Frankfurt gefahren.
Anschließend sieht die Parteitags-Dramaturgie eine Talkrunde zu verschiedenen Themen vor. Angekündigt sind nicht nur Feldmanns Schwerpunkte wie Wohnen und Senioren. Es soll auch um Sicherheit und Kultur gehen – zwei Themen, die wegen der Situation im Bahnhofsviertel und der anstehenden Sanierung der Städtischen Bühnen ganz besonders im Fokus stehen.


Um 19.30 Uhr wird Feldmann mit seiner Nominierungsrede beginnen. Mit der Einladung haben die Delegierten bereits seine Erfolgsbilanz erhalten, die den Titel „Erfolgreich. Sympathisch. Frankfurt.“ trägt. Die Stadt wird darin mit Feldmann gleichgesetzt. „Da passt kein Blatt dazwischen“, ist in der 20-seitigen Broschüre zu lesen. Und: „Wir spüren, dass im Rathaus ein neuer Wind weht.“ Trotz schwieriger Rahmenbedingungen – genannt werden Terror, Trump, Brexit und Rechtspopulismus – habe sich viel zum Positiven bewegt. Das sei der „erfolgreichen und sympathischen Führung“ Feldmanns zu verdanken.


Im Kapitel „In Frankfurt Zuhause“ findet sich unter anderem der von Feldmann häufig verwendete Slogan „bauen, bauen, bauen“. Erwähnt wird neben dem geplanten neuen Stadtteil im Nordwesten auch das „Schmuckstück neue Altstadt“, das so gut wie fertig sei. Außerdem wird Feldmann in der Bilanz für den Rückgang der Arbeitslosigkeit gerühmt. Die Quote sei auf den niedrigsten Wert seit 23 Jahren gesunken. Als weitere Erfolge des Oberbürgermeisters werden die Durchsetzung des Romantikmuseums, der Erhalt des Höchster Klinikums, die Feier zu 25 Jahren Deutsche Einheit, die Einrichtung einer Polizeistation im Bahnhofsviertel mit 124 Beamten sowie die Ansiedlung der DFB-Akademie auf dem Rennbahn-Areal genannt. Und selbst der Empfang der Mannschaft von Eintracht Frankfurt nach dem verlorenen Pokalfinale fehlt nicht in der Aufzählung.


Der CDU-Kreisvorsitzende Jan Schneider hat erst vor wenigen Tagen moniert, dass sich Feldmann mit fremden Federn schmücke. „Ich würde rot werden.“     mu

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