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Stabsstelle des Oberbürgermeisters hat neue Chefin: Sarah Schuhmacher soll den Flughafen leiser machen

Seit einer Woche ist Sarah Schuhmacher als Leiterin der Stabsstelle für Fluglärmschutz im Amt. Die Schallexpertin soll ein Wahlkampfversprechen des Oberbürgermeisters wahr machen.
Schallexpertin Sarah Schuhmacher an ihrem neuen Arbeitsplatz im Frankfurter Römer. Foto: Heike Lyding Schallexpertin Sarah Schuhmacher an ihrem neuen Arbeitsplatz im Frankfurter Römer.
Frankfurt. 

Es hat etwas gedauert. Vor gut einem Jahr hatte die Römer-Koalition aus CDU, SPD und Grünen vereinbart, die vom Flughafen ausgehende Lärmbelastung zu reduzieren. Mit einer neu geschaffenen Stabsstelle für Fluglärmschutz wollte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) das Thema zur Chefsache machen. Doch erst jetzt gelang es, die Leitungsposition dieser in Feldmanns Dezernat angesiedelten Stabsstelle zu besetzen.

Ingenieurin vom Rundfunk

Sarah Schuhmacher ist seit vergangenem Montag im Amt. Die Ingenieurin für Elektro- und Informationstechnik hat zuvor in München beim Rundfunk gearbeitet, kennt sich mit Schallwellen also aus. In das Thema Fluglärm muss sie sich allerdings noch einarbeiten.

„Wir wollten Frau Schuhmacher unbedingt“, sagte SPD-Stadträtin Ursula Fechter, die als Beauftragte für Fluglärmschutz das Bindeglied zwischen Stabsstelle und Oberbürgermeister bilden soll. „Wir mussten warten, bis sie aus ihrem Arbeitsvertrag herauskommt, deshalb war die Stelle so lange vakant.“ Insgesamt ist die neue Stabsstelle mit drei Vollzeitkräften ausgestattet. Neben Schuhmacher als Leiterin kümmert sich eine Referentin um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für Bürgerkontakte und Büro kommt noch eine Mitarbeiterin hinzu, die derzeit im Bürgeramt arbeitet, sagt Fechter. Die Stadträtin selbst ist ehrenamtlich tätig.

Ultrafeinstaub messen

Die nächste öffentliche Veranstaltung der Fluglärmschützerinnen ist für den 31. Juli geplant: Ein Tag mit Oberbürgermeister Feldmann im Frankfurter Süden. Informationen und Gespräche mit betroffenen Bürgern stehen auf dem Programm. Außerdem sollen noch dieses Jahr zwei Messgeräte für Ultrafeinstaub aufgestellt werden. Neben dem Lärm ein weiteres Gesundheitsrisiko, dass von Flugzeugen ausginge, so Fechter.

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