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Fluglärm: Schallschutz: Förderprogramm wird verlängert

Symbolbild: dpa Foto: Boris Roessler (dpa) Symbolbild: dpa
Frankfurt. 

Fluglärmgeplagte Haus- und Wohnungseigentümer erhalten mehr Zeit für baulichen Schall-schutz. Auf Anregung der Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) hat die Landesregierung die Laufzeit des Förderprogramms nach dem Regionalfondsgesetz bis Ende 2021 verlängert – bisher sollte es Ende 2017 enden. Bei den weiteren Programmen zum baulichen Schallschutz und zur Außenwohnbereichsentschädigung nach dem Fluglärmgesetz endet die Frist am 12. Oktober 2021.

Nach dem Regionalfondsgesetz können Eigentümer – über die bundesgesetzlichen Ansprüche nach dem Fluglärmgesetz hinaus – Zuschüsse bis zu 4350 Euro für baulichen Schallschutz und zur Verbesserung des Raumklimas beantragen. Konkret kann das Geld unter anderem für Fenster, Klimaanlagen oder Belüftungsgeräte verwendet werden.

Das Fördergebiet für den Regionalfonds ist in Frankfurt identisch mit der Tag-Schutzzone 1. Betroffen sind etwa 1500 Haushalte im Süden von Sachsenhausen und Niederrad.

Bisher hat jedoch erst knapp die Hälfte der Anspruchsberechtigten einen Antrag beim Regierungspräsidium gestellt. Damit die Fördergelder nicht verfallen, hatte Stadträtin Heilig im Juni angeregt, die Frist zu verlängern.

„Möglicherweise ist vielen das Förderprogramm nach dem Regionalfondsgesetz nicht bekannt. Es wäre aber schade, wenn das Geld verfallen würde“, so die Umweltdezernentin gestern in einer Stellungnahme. „Deshalb bin ich froh, dass die Frist verlängert wird.“ Interessant sei das Programm insbesondere für Hausbesitzer, die ohnehin in nächster Zeit Umbauten planten.

Insgesamt profitieren in den Kommunen rund um den Flughafen etwa 17 500 Haushalte von der Fristverlängerung.

Die Antragsformulare und detaillierte Infos sind beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt unter www.rp-darmstadt.hessen.de erhältlich. Telefonische Auskünfte erteilt das RP unter (0 61 51) 12 31 00, E-Mail schallschutzprogramm@rpda.hessen. Infos gibt es darüber hinaus im Umweltamt Frankfurt unter der Telefonnummer (069) 21 23 91 09.

(red)

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