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Revier verlässt Nordwestzentrum: Schutzmann soll statt Polizei vor Ort häufiger präsent sein

Von Wenn das 14. Revier im April das Nordwestzentrum verlässt, bedeutet das keinen Verlust an Sicherheit für die Nordweststadt. Das versichern die Polizei und die Polizeigewerkschaft. Der Schutzmann vor Ort wird künftig aber an fünf statt drei Tagen präsent sein.
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Funkstreifenwagens der Polizei. Foto: Jens Büttner/Archiv Ein Blaulicht auf dem Dach eines Funkstreifenwagens der Polizei. Foto: Jens Büttner/Archiv
Nordweststadt.  Der vorzeitige Umzug des 14. Reviers beunruhigt den Vorsitzenden des Ortsbeirats 8 (Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel), Klaus Nattrodt (CDU) nicht besonders. „Wichtig ist, dass Streifen auf den Straßen sind. Das ist, was die Bürger sehen und was das einschlägige Klientel abschreckt.“ Ob hingegen die Beamten ihre Schreibtische im Nordwestzentrum haben oder, wie berichtet, im Polizeipräsidium, sei für die Bürger weniger interessant. „Ich war in 30 Jahren nur zwei Mal im Revier im Nordwestzentrum“, sagt Nattrodt. „Die meisten Bürger wissen vielleicht gar nicht, dass die Polizei dort sitzt.“

Umzug Ende April

Noch. Denn, wie berichtet, muss das 14. Revier mit seinen rund 70 Beamten spätestens Ende April die Adresse „Tituscorso 8“ aufgeben. Grund ist der Umbau des Nordwestzentrums. Nattrodt erwartet, dass eher mehr Polizei auf der Straße sein wird als jetzt. Denn: „Der Weg vom Polizeipräsidium in der Adickesallee hier heraus wird länger. Da werden die Streifen nicht ständig hin und her fahren wollen.“

Andrew McCormack, Sprecher der Polizei, sagt: „Wir werden die Präsenz des Schutzmanns vor Ort ausweiten.“ Bislang gibt es an drei Tagen in der Woche mobile Wachen (dienstags von 10 bis 12 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde/Nordweststadt, mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr im Pflegeheim Praunheim, donnerstags von 13 bis 15 Uhr bei der Senioren-Selbsthilfe/Niederursel). Künftig wird die Wache auch montags von 9 bis 12 Uhr auf dem Walter-Möller-Platz im Nordwestzentrum und von 14-16 Uhr auf dem Riedbergplatz stehen, zudem freitags von 10 bis 12 Uhr in Heddernheim.

Sehr gut vorbereitet

Peter Horlacher, Bezirksvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, glaubt ebenfalls nicht, dass es zu Beeinträchtigungen der Sicherheit kommt. „Der Umzug und die Übergangszeit sind im Präsidium sehr gut vorbereitet“, sagt der Kriminaloberkommissar. „Es soll während der vier Monate der Übergangslösung eine zusätzliche Streife unterwegs sein.“ Dass das Präsidium sich die Blöße gebe, diese Ankündigung nicht wahr zu machen, glaubt Horlacher nicht. Aus seiner Sicht ist es für die Beamten im 14. Revier auf jeden Fall besser, ins Präsidium zu wechseln. „Auch wenn man dort für ein paar Monate zusammenrücken muss.“ Die Alternative, Container in der Nordweststadt aufzustellen, wäre aus seiner Sicht jedenfalls weniger gut.

Die Polizeiführung plant, das 14. und das 15. Revier in der Marie-Curie-Straße im Mertonviertel zusammenzulegen. Doch der neue Standort wird nicht rechtzeitig fertig. Das angemietete Bürogebäude wird umgebaut, und diese Arbeiten sind frühestens Ende August beendet. Das 14. Revier, wird in der Zwischenzeit im Polizeipräsidium untergebracht: Der Wach- und Streifendienst beim 3. Revier, die Ermittlungsgruppe bei der Inspektion 60.

Lesen Sie auf Seite 2: Das sagen die Bürger.

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