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Stadtentwicklung: Sicherheit in Frankfurt: Weniger Beschwerden aus dem Bahnhofsviertel

Das Bahnhofsviertel in Frankfurt soll sauberer und sicherer geworden sein. Das teilen die Behörden in einer 150 Tage-Bilanz mit.
Mit Razzien in engen Zeitabständen versucht die Polizei, die Dealerszene im Bahnhofsviertel zu vertreiben. Foto: Boris Roessler (dpa) Mit Razzien in engen Zeitabständen versucht die Polizei, die Dealerszene im Bahnhofsviertel zu vertreiben.
Frankfurt. 

Sicherheitsdezernent Markus Frank zählt genau: Vor mittlerweile 152 Tagen hat er Klaus-Dieter Strittmatter, Geschäftsstellenleiter des Präventionsrates, zum Sonderkoordinator im Bahnhofsviertel ernannt. Seitdem seien Sicherheit, Sauberkeit und Miteinander im Stadtteil spürbar verbessert worden, erklärte Frank in einer 150-Tage-Bilanz. Die Zahl der Beschwerden sinke deutlich. „Ich freue mich, dass es eine gute Entwicklung im Bahnhofsviertel gibt“, sagte er bei einem Rundgang. Polizei- und Ordnungsbehörden, Deutsche Bahn und städtische Institutionen, aber auch Geschäftsleute und Anwohner arbeiteten weiterhin eng zusammen.

Oft seien es „kleine“ Maßnahmen, die große Wirkung entfalteten. Mehr Licht zum Beispiel. Daher prüfen die zuständigen Stellen gerade, wie das Beleuchtungskonzept rund um den Bahnhof verbessert werden kann. Zudem werde in diesen Tagen eine technische Überprüfung zur Verbesserung der Beleuchtung in den Abgängen zur B-Ebene der Bahnstation durchgeführt. Zur besseren Einsicht für Passanten sei an einem Aufgang zu den U-Bahnen ein Spiegel aufgehängt worden. Die Bahn hat ihre Reinigungszyklen im Hauptbahnhof erhöht.

Bilderstrecke Schwarz-Weiß-Fotos: Das Elend in Frankfurts Bahnhofsviertel
Obdachlose, Junkies, Prostituierte, der Straßenfotograf Rey Scue zeigt mit seinen Schwarz-Weiß-Fotografien Facetten des Elends im Frankfurter Bahnhofsviertel.Rey Scue ist ein ein Insider. Als Security-Mann gehört er seit 25 Jahren zur Bahnhofsviertel-Szene.Nach seinem Dienstschluss am frühen Morgen zieht Rey Scue mit der Kamera los.

Gesunken ist dafür laut Strittmatter die Zahl der Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden.

Das dürfte auch das Verdienst der seit Mitte Februar regelmäßig eingesetzten „Gemischten Streifen“ aus Stadtpolizisten und Sicherheitsmitarbeitern der Bahn sein. Sie sind täglich zwischen 8 und 21 Uhr im Einsatz und haben bislang insgesamt über 1800 Streifenstunden verrichtet. Dabei fielen rund 1150 Maßnahmen an: Personenüberprüfungen, das Aufspüren von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Alkoholkonsum, Rauchen, Urinieren und wildes Lagern. Auch Hausverbote, Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Strafanzeigen nach dem Aufenthaltsgesetz und Abgaben von Ermittlungsverfahren an die Landespolizei sind darunter. (red)

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